Radfahrerin erfasst und getötet: Ermittlungen gestoppt

Bild: Manfred Fesl

Nachdem ein Autolenker im Oktober eine Radfahrerin (53) vor den Augen ihres Mannes erfasst und getötet hat (wir berichteten), fehlt von dem Fahrerflüchtigen weiterhin jede Spur. Doch: Die Staatsanwaltschaft gab jetzt bekannt, dass die Ermittlungen in dem Fall gestoppt worden sind.

Nachdem ein Autolenker im Oktober eine Radfahrerin (53) vor den Augen ihres Mannes erfasst und getötet hat (), fehlt von dem Fahrerflüchtigen weiterhin jede Spur. Doch: Die Staatsanwaltschaft gab jetzt bekannt, dass die Ermittlungen in dem Fall gestoppt worden sind.
Am Montag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass die Ermittlungen in dem Fall gestoppt worden sind. Gegenüber dem ORF erklärte der Staatsanwalt, dass alles Mögliche versucht worden sei. Es gäbe dann die Chance, den Fahrerflüchtigen zu finden – wenn sich neue Zeugen melden.

Rückblick: Am 31. Oktober des Vorjahres war Hannelore F. (53) aus Köstendorf (Sbg.) mit ihrem Ehemann zu einer Radtour aufgebrochen, fuhr gegen 15 Uhr auf der Mondsee Bundesstraße in Zell am Moos (Bez. Vöcklabruck). 

Zur gleichen Zeit überholte ein Lenker in einem weißen Wagen ein anderes Auto. Der Unbekannte dürfte die Radfahrerin übersehen haben – und erfasste sie. Hannelore F. wurde durch die Luft geschleudert, blieb verletzt liegen. Der Autofahrer raste einfach davon.

Weiter Hoffnung

Die 53-Jährige starb wenig später an ihren schweren Verletzungen, die Polizei suchte seither nach dem Fahrerflüchtigen: Autowerkstätten wurden abgeklappert, Zeugen gebeten sich zu melden – erfolglos. Bis heute fehlt von dem Unfalllenker und auch von dem anderen Autofahrer jede Spur.

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