Radweg für Getreidemarkt: Massive Staus drohen

Bis September wird am Wiener Getreidemarkt ein Radweg gebaut. Verkehrsexperten warnen Autofahrer vor "erheblicher Staugefahr".

Am Mittwoch, dem 3. Mai erfolgt der Spatenstich für den Umbau des Wiener Getreidemarkt in der Inneren Stadt. Im Zuge des Bauprogramm Radverkehrsanlagen 2017 wird im Abschnitt Mariahilfer Straße bis Lehargasse in beiden Fahrtrichtungen ein neuer Radweg gebaut.

Durch die Umbauarbeiten rechnen die Verkehrsexperten des ÖAMTC mit einer "erheblichen Staugefahr". Gerade in den ersten Wochen könnte es besonders schlimm werden, bis sich die Situation herumgesprochen hat. Der Autofahrerclub warnt in einer Aussendung: "Zu den Verkehrsspitzen müssen sich Autofahrer auf einer der wichtigsten innerstädtischen Verbindungen – der Zweierlinie – während der gesamten Baustellendauer in Geduld üben."

Denn: Im Arbeitsbereich sind tagsüber nur zwei Spuren für den Autoverkehr geöffnet. Nachts (20 Uhr bis 5 Uhr früh) oder an Wochenenden wird dies nochmals verschärft: da bleibt den motorisierten Verkehrsteilnehmern überhaupt nur eine Spur offen.

Getreidemarkt wird zur Einbahn

Zwischen 11. und 15. August wird der Getreidemarkt zur Einbahn. Der Verkehr in Richtung Naschmarkt ganztägig auf nur einer Spur geführt. Die Gegenrichtung wird gänzlich gesperrt. Der ÖAMTC empfiehlt den Autofahrern über Operngasse – Opernring – Babenbergerstraße auszuweichen.

(rcp)

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