Ralf Rangnick: Nach Aufstieg nur noch Leipzig

Bild: GEPA pictures/ Felix Roittner
Sobald RB Leipzig den Aufstieg in die deutsche Bundesliga geschafft hat, wird der Sportdirektor der "Bullen", Ralf Rangnick, nur noch in der deutschen Red Bull-Filiale tätig sein. Das sagte der 56-Jährige in der "Sky"-Sendung "Talk und Tore" am Sonntagabend.
geschafft hat, wird der Sportdirektor der "Bullen", Ralf Rangnick, nur noch in der deutschen Red Bull-Filiale tätig sein. Das sagte der 56-Jährige in der "Sky"-Sendung "Talk und Tore" am Sonntagabend. 

Als Grund für die Konzentration auf die deutsche Bundesliga führte Rangnick den größeren Arbeitsaufwand an: "Weil es dann natürlich auch nicht mehr geht, das ist jetzt schon grenzwertig." Außerdem verwies der "Bullen"-Sportdirektor auf Probleme, die auftreten könnten, wenn beide Klubs im selben Wettbewerb aufeinander treffen: "Ich kann nicht Sportdirektor für zwei Vereine sein, die womöglich beide international dann spielen. Das wäre ausgeschlossen."

Der 56-Jährige Rangnick ist seit Juli 2012 in Doppelfunktion Sportdirektor in Leipzig und Salzburg. In dieser Zeit stieg Leipzig zweimal auf, arbeitete sich das Team von der Regionalliga in die 2. Bundesliga vor. Derzeit liegt RasenBall an dritter Stelle der zweithöchsten Spielklasse. 

Diktierte Rangnick Aufstellung in Malmö?

F stand RB Salzburg-Coach Adi Hütter aufgrund seiner Aufstellungsformation in der Kritik, nun sagte der "Bullen"-Betreuer gegenüber "Sky", dass sich nicht er alleine für diese Variante entschieden hatte. "Da haben wir uns vorher im Trainer-Team beraten und all die fachkompetenten Leute haben dann so entschieden", so Hütter, der damit die Spekulationen über die Einmischung Rangnicks in die Aufstellungsfragen nährte.

Aus den Kreisen des amtierenden Meisters ist häufig zu hören, dass der autoritäre Sportdirektor seine Aufstellungs-Ideen gerne umgesetzt sehen will. In Malmö soll Hütter sich beugen haben müssen.
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