Randale überschatten Rapid-Sieg bei Austria

Hässliche Szenen nach dem 3:1-Sieg von Rapid im Wiener Derby bei der Austria! Nach Tumulten in der Arena eskalierte die Situation vor dem Stadion.
Der SK Rapid Wien gewinnt das 329. Wiener bei der Austria mit 3:1 – doch nur wenige Minuten nach dem Schlusspfiff rückte das Sportliche bereits wieder in den Hintergrund.

Der traurige Grund: "Fans" sorgten für hässliche Szenen. Zunächst gab es auf den Tribünen Provokationen, wurde im Austria-Sektor ein Rapid-Trikot verbrannt. Nach Spielende wollten offenbar Austrianer das Spielfeld stürmen, die Polizei rückte an und hielt sie auf. Ob die "Fans" der Veilchen zu ihrem eigenen Team oder dem Rapid-Sektor stürmen wollten, ist unklar. Schon während der Partie provozierten sie den Rapid-Anhang, als sie per Banner "Todesstrafe für Kinderschänder" forderten in Anspielung auf die Aussendung der Rapid-Ultras, dass sie einen mutmasslichen Kinderschänder aus ihren Reihen entfernt haben.

Dann kletterten Anhänger von Rapid über den Zaun des Gäste-Sektors, stürmten über die Quertribüne in Richtung des VIP-Klubs. Die Polizei war nicht sofort vor Ort, konnte Schlägereien nicht verhindern.

CommentCreated with Sketch.22 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Als die Situation im Stadion wieder unter Kontrolle war, krachten die Hardcore-Fans der Teams vor der Arena aneinander. Die Polizei musste mit Einsatzfahrzeugen anrücken, um die handfeste Auseinandersetzung zu stoppen.

Doch damit noch immer nicht genug. Angeblich warteten Rapid-Anhänger bei der U-Bahn-Station Troststraße auf Austria-Fans, die Einsatzkräfte machten sich mit Blaulicht auf den Weg dorthin.

So schildert die Wiener Polizei in einer Aussendung die Tumulte:

"Bis zum Schlusspfiff verlief der gesamte Spielverlauf, bis auf die Zündung einzelner Bengalen, ohne nennenswerte Vorfälle. Nach Spielende kam es sowohl im Stadion als auch außerhalb des Stadions zu einigen Zwischenfällen, bei denen die Polizei einschreiten musste. Es ist hier zu mehreren Festnahmen sowie Anzeigen gekommen."

(red.)

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