Rapid feiert klaren 4:1-Erfolg gegen den WAC

Bild: GEPA pictures

Der Erfolgslauf von Rekordmeister Rapid Wien in der Bundesliga geht auch gegen den WAC weiter. Vor 12.200 Fans im Ernst-Happel-Stadion besiegten die Hütteldorfer die Gäste aus Kärnten mit 4:1. Schobesberger und Schwab sorgten per Doppelschlag in der ersten Viertelstunde für klare Verhältnisse, Beric erhöhte in der 64. Minute. Der Elfmeter-Treffer von Jacobo zum 3:1 war nur Ergebniskosmetik. Mit einem sehenswerten Schupfer stellte Beric den Endstand her.

Der Erfolgslauf von Rekordmeister geht auch gegen den WAC weiter. Vor 12.200 Fans im Ernst-Happel-Stadion besiegten die Hütteldorfer die Gäste aus Kärnten mit 4:1. Schobesberger und Schwab sorgten per Doppelschlag in der ersten Viertelstunde für klare Verhältnisse, Beric erhöhte in der 64. Minute. Der Elfmeter-Treffer von Jacobo zum 3:1 war nur Ergebniskosmetik. Mit einem sehenswerten Schupfer stellte Beric den Endstand her.

Rapid-Trainer Barisic musste unter anderem auf den gesperrten Kainz und den angeschlagenen Petsos verzichten, daher mischte er seine Startformation ordentlich durch. Neben dem jungen Goalie Maric durften diesmal auch Deni Alar und Dominik Starkl von Beginn an ran. Christopher Dibon konnte erstmals nach seiner Verletzung wieder auf der Bank Platz nehmen, von dort aus sah auch Kapitän Steffen Hofmann den Anpfiff.

Am 44. Geburtstag von Gäste-Coach Didi Kühbauer war Rapid von Beginn an die aktivere und aggressivere Mannschaft. Die Hütteldorfer kombinierten in der Anfangsphase gefällig, wurden aber immer wieder durch WAC-Fouls gestoppt. Auch die Kärntner versteckten sich nicht: Maric musste nach einem Hüttenbrenner-Schuss erstmals eingreifen (9.).

Grün-Weißer Doppelschlag

In der 13. Minute durften die Rapid-Fans gleich jubeln. Nach einem schweren Patzer von Wernitznig kam der Ball im Strafraum zu Rapids Flügelflitzer Schobesberger, der umkurvte noch Goalie Kofler und schob eiskalt zum 1:0 ein. Nur zwei Minuten später klingelte es abermals im WAC-Gehäuse. Stefan Schwab nahm sich von der Strafraumgrenze ein Herz, sein Schuss wurde unhaltbar abgefälscht – 2:0 für Grün-Weiß.

Nach dem zweiten Treffer warf Geburtstagskind Kühbauer die Nerven etwas weg, der WAC-Coach musste auf die Tribüne. Die beiden Gegentore schienen den WAC allerdings wachgerüttelt zu haben. Die Wolfsberger taten nun mehr für das Spiel, es reichte aber vorerst nur zu Halb-Chancen. Die gefährlichste Möglichkeit in dieser Phase hatten die Gäste durch einen Volley von Silvio im Strafraum, aber damit hatte Maric keine Probleme. Rapid beschränkte sich auf die Ergebnis-Verwaltung, mit 2:0 ging es in die Pause.

Hofmann bringt Ordnung ins Spiel

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einer Riesenchance für den WAC, als Joachim Standfest völlig frei im Fünfer zum Abschluss kam, aber aber das Ziel klar verfehlte. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs machte Rapid nur wenig für die Offensive und ließ die Gäste spielen. Das gefiel Trainer Barisic sichtlich nicht, daher brachte in der 55. Minute Steffen Hofmann für Schobesberger, um mehr Ordnung ins Spiel zu bringen.

In der letzten halben Stunde übernahmen wieder die Hausherren vermehrt das Kommando. Es blieb allerdings eine zerfahrene Partie mit Fouls auf beiden Seiten. In Minute 64 zeigte Rapid, welche Offensiv-Qualitäten in der Mannschaft stecken. Hofmann bediente Schwab ideal am linken Flügel, der setzte Beric am Elfmeterpunkt perfekt ein und der Slowene drückte den Ball zum 3:0 über die Linie.

Herrlicher Beric-Schupfer zur Entscheidung

Doch dem WAC gelang die prompte Antwort. Nach einem langen Ball auf Silvio kam Maric zu spät aus seinem Tor, den fälligen Elfmeter verwandelte Jacobo zum 3:1. Nur drei Minuten später hätte Deni Alar die Partie für Rapid entscheiden müssen, als er alleine auf den eingewechselten Goalie Dobnik zulief, aber an diesem scheiterte.

Rapid wirkte in der Schlussphase ein wenig unkonzentriert, die Hütteldorfer leisteten sich einige Fehlpässe im Mittelfeld. Das große Aufbäumen des WAC bliebt aber in der Folge aus, den Schlusspunkt setzte Robert Beric mit einem wunderschönen Heber-Tor zum 4:1. Der Erfolgslauf der Rapidler geht also weiter. Möglichkeit zur Revanche für den WAC gibt es bereits am Dienstag beim -Viertelfinale in Wolfsberg.

Autor: Phillip Platzer

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