Regierung will Auslands-Übernahmen verhindern

Die Bundesregierung möchte gesetzlich festlegen, dass wichtige österreichische Unternehmen nicht von ausländischen Firmen aus Nicht-EU-Staaten übernommen werden.

Die kritische Infrastruktur soll in Österreich besser geschützt werden. Strategisch wichtige österreichische Unternehmen dürfen daher laut Bundesregierung nicht von Firmen aus Nicht-EU-Ländern übernommen werden.

Das betrifft vor allem Branchen wie Wasserversorgung, Lebensmittelproduktion, Infrastruktur oder künstliche Intelligenz. Hier soll der Staat entscheiden, ob mehr als zehn Prozent aus einem Nicht-EU-Land gekauft werden dürfen.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck will dafür eine gesetzliche Grundlage kommende Woche ins Parlament bringen. Auch in Deutschland sollen Firmenübernahmen aus dem Ausland stärker kontrolliert und gegebenenfalls verhindert werden.

Aufgrund der Corona-Krise gebe es vermehrt Übernahmeangeboten aus Nicht-EU-Staaten.

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