Regierung will Schulen wegen Corona schließen

Die Bundesregierung hat am Dienstag wegen der Corona-Epidemie einen Notfallplan in Österreich in Kraft gesetzt. Als nächster Schritt sollen nun auch Schulen geschlossen werden.

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer kündigten am Dienstag neue Maßnahmen an im Kampf gegen das Coronavirus in Österreich.

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So gibt es nicht nur einen Einreise-Stopp für Menschen aus Italien, sondern auch Einschränkungen bei Veranstaltungen in Österreich. Veranstaltungen unter freiem Himmel (Outdoor) sind ab 500 Teilnehmern verboten, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Indoor) schon ab 100 Teilnehmern.

Maßnahmen für Schulen und Unis

Zudem finden ab spätestens Montag (16. März) keine Lehrveranstaltungen mehr an Universitäten und Fachhochschulen statt. Wissenschaftsminister Heinz Faßmann wird dazu am Dienstag über die angekündigten Maßnahmen im Hochschulbereich informieren.

Und auch an den Schulen und Kindergärten treten Maßnahmen in Kraft. "Es wird natürlich auch zu Maßnahmen an Schulen kommen", erklärte Kurz. Von Schließungen spricht er aber noch nicht, weil es hier auch "massive Betreuungsherausforderungen" gibt.

Lange könne man Schulsperren aber nicht durchhalten, deshalb müsse man sich das gut überlegen. In der Pressekonferenz erklärte Kurz auch den Grund.

Die Personengruppe, die das Risiko am häufigsten weitergibt, ist zwischen 14 und 30 Jahre alt, "weil diese am meisten soziale Kontakte haben". Deshalb würde die Frage, wie mit Schulen und Kindergärten umzugehen ist, weiterhin vorbereitet, aber noch nicht umgesetzt.

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