In der Regel sind im April 65 Prozent des Angebots gebucht. Heuer waren es 20 Prozent. Aber: Jeder angekündigte Öffnungsschritt lässt die Nachfrage steigen. Die erste Reisewelle (Ziele: Österreich, Italien) zeichnet sich für Pfingsten ab.
2021 wird ein Last-Minute-Sommer, weil viele zuwarten. Wichtigste Themen bei Anfragen: Sicherheit, dann Stornobedingungen. Die sind wegen Corona extrem kulant, keine Bange. Zudem wollen sich die Österreicher nach der Pause Luxus in nobleren Hotels gönnen. Auch gefragt: Apartments, Villen, Ferienhäuser.
Bei Autofahrern (mehr nehmen wegen Corona den Wagen) haben Österreich, Kroatien, Italien, Deutschland und die Schweiz die Nase vorn. Wer fliegt, steuert Griechenland, Spanien, Ägypten, die Türkei und Zypern an. Was sich ebenfalls abzeichnet: Die Sommersaison dürfte sich heuer bis in den Oktober hinein verlängern.
Ruefa-Chefin Freund rät zu Städtereisen – solange Metropolen nicht wieder überlaufen sind.