REM-Bassist zu Spotify-Chef: "F**ck dich!"

Spotify-Chef Daniel Ek hat den Zorn vieler Musiker auf sich gezogen.
Spotify-Chef Daniel Ek hat den Zorn vieler Musiker auf sich gezogen.picturedesk.com
Spotify-Chef Daniel Ek hat mit einer Aussage den Zorn vieler Musiker auf sich gezogen.

"Man kann nicht alle drei bis vier Jahre mal Musik aufnehmen und denken, dass das ausreicht.", sagte Spotify-Chef Daniel Ek. Beim Streaming gehe es darum, im regelmäßigen Austausch mit den Fans zu stehen, findet der Schwede. Wer hier zu wenig verdient, sei selbst schuld, so der Spotify-Chef, dessen Vermögen auf 4,1 Milliarden Dollar geschätzt wird

"Geht darum, Arbeit reinzustecken"

"Es geht darum, viel Arbeit reinzustecken", kritisierte Ek im Interview mit "Music ally". "Ich habe wirklich das Gefühl, dass diejenigen, die beim Streaming nicht gut abschneiden, überwiegend Leute sind, die Musik so veröffentlichen wollen, wie sie früher veröffentlicht wurde."

Die Künstler, die dagegen Erfolg haben, hätten verstanden, wie der Streaming-Hase läuft. Man könne eben nicht nicht nur alle drei bis vier Jahre mal Musik aufnehmen und dann "denken, dass das ausreicht".

"F**ck dich!"

Diese Aussagen Daniel Eks verägern viele Musiker. Sie halten sich keineswegs für faul und rückständig – und schießen zurück. David Crosby, Gründungsmitglied der Byrds und von Crosby, Stills and Nash, betitelte den Spotify-Chef als "widerlichen, gierigen kleinen Scheißer". REM-Bassist Mike Mills twitterte: "Musik = Produkt, das am laufenden Band produziert werden müsse, sagt Milliardär Daniel Ek. F**ck dich!"

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