Experten warnen vor RS-Virus bei Babys

Weil viele Betroffene das RS-Virus für eine Grippe halten, kann es gerade bei Neugeborenen und Kleinkindern fatale Folgen haben.

Steht uns erneut eine große Grippe-Welle bevor? Laut Experten nicht unbedingt, dafür könnte aber das RS-Virus für Babys und Kleinkinder gefährlich werden. Es zeigt sich durch erkältungsähnliche Symptome und wird deshalb gerne unterschätzt bzw. fehlinterpretiert.

Das Respiratorische Synzytial-Virus ist bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu drei Jahren laut Lungeninformationsdienst der weltweit häufigste Auslöser von akuten Atemwegsinfektionen.

Zwar kann das RS-Virus auch ältere Kinder und Erwachsene betreffen, bei ihnen entwickeln sich aber meist nur leichte, erkältungsähnliche Symptome. Bei Neugeborenen kann eine Infektion aber zu einer Bronchiolitis oder im schlimmsten Fall gar zu einer Lungenentzündung führen. Das wiederum kann gerade für die Kleinen äußerst gefährlich werden.

Die klinischen Symptome können vor allem bei Neugeborenen schwer erkennbar sein. Man findet laut Netdoktor.at unter anderem:

>>> Meistens höheres Fieber, oft auch Schüttelfrost

>>> Schnelles und flaches Atmen, hohe Herzfrequenz

>>> Husten, oft mit grünlichem oder rötlichem Auswurf

>>> Brust- oder Bauchschmerzen, vor allem beim Husten

>>> Oft stellt das Kind beim Einatmen die Nasenflügel auf (Nasenflügelatmen)

>>> Geblähter Bauch

>>> Auch meningitische Symptome und Apathie können begleitend auftreten

>>> Trinkunlust und verminderte Nahrungsaufnahme

(ek)

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