Ringen um Verschärfungen – jetzt Krisen-Runde bei Gipfel

Michael Ludwig, Hanni Mikl-Leitner und Hans Peter Doskozil sind im Krisengespräch.
Michael Ludwig, Hanni Mikl-Leitner und Hans Peter Doskozil sind im Krisengespräch.Picturedesk
Beim Corona-Gipfel im Kanzleramt steht es Spitz auf Knopf. Laut "Heute"-Infos wurde die große Runde für einen Krisengipfel dreier Länder unterbrochen.

Michael Ludwig (SP, Wien), Johanna Mikl-Leitner (VP, NÖ) und Hans Peter Doskozil (SP, Bgld.) sprachen am Montag in einer extra "Ost-Runde". Wie "Heute" erfuhr, wurde der große Corona-Gipfel aller neun Bundesländer unterbrochen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) tauschte sich gesondert mit Wien, Niederösterreich und dem Burgenland aus. In diesen drei Bundesländern präsentiert sich die Covid-Situation derzeit am angespanntesten. 

Osten will öffnen

Wie berichtet, sprachen sich alle drei Vertreter der Ost-Region bereits im Vorfeld des Gipfels für Öffnungen aus. Wiens Stadtchef ist "outdoor lieber als indoor", auch sein Gesundheitsstadtrat Peter Hacker befand in einem "Presse"-Interview: "Eine Öffnung der Schanigärten Ende März ist möglich." Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil will raus aus den "katastrophalen Lockdowns" und legte sogar einen eigenen "Plan B aus der Krise" vor und verlangte sanfte Öffnungsschritte: "In Bereichen wie Tourismus und Gastronomie, Kultur und Sport gibt es umfassende Präventions- und Sicherheitskonzepte, die Lockerungsschritte ohne unkalkulierbares Risiko ermöglichen." Die Regierung müsse diesen Konzepten "eine Chance geben". Auch Johanna Mikl-Leitner möchte zarte Öffnungsschritte wagen.

Anschober will Zusatz-Maßnahmen

Gesundheitsminister Rudi Anschober, der ja angekündigt hatte, "die Notbremse ziehen" zu wollen, schwört das Trio aktuell auf zusätzliche Maßnahmen ein. Die Öffnung der Schanigärten im Osten dürfte vorerst vom Tisch sein. Wie restriktivere Maßnahmen aussehen könnten? Mehr Home Office, mehr Testungen, mehr Grenzkontrollen. Zutrittstests zum Handel dürften nach einem Veto der Länder vorerst vom Tisch sein. Auch die Schulen bleiben offen, die Ost-Länder sprachen sich auch geschlossen gegen eine Verlängerung der Osterferien aus. Gesprächsbereit zeigten sich die LandeskaiserInnen beim Kontaktpersonenmanagement. Künftig könnte bei einem positiven Fall die komplette Klasse als K1-Kontaktpersonen firmieren. Die Debatten dauern laut "Heute"-Infos weiter an.

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