Rosberg auf Pole-Position, Hamiltons Auto brennt ab

Bild: VALDRIN XHEMAJ (EPA)

Das Qualifying für den Grand Prix von Ungarn am Hungaroring hatte am Samstag einige Überraschungen zu bieten. Lewis Hamiltons Bolide fackelte ab und Kimi Räikkönen musste sich Marussia-Pilot Jules Bianchi geschlagen geben und Kevin Magnussen hatte einen schweren Unfall. In all dem Durcheinander blieb WM-Leader Nico Rosberg cool und sicherte sich die Pole-Position vor Sebastian Vettel.

, den nächsten schweren Rückschlag verkraften. Am Ende der Einführungsrunde qualmte sein Mercedes plötzlich aus dem Heck. Der Brite rettete sich zwar noch in die Boxeneinfahrt, dann aber brannte der "Silberpfeil" aber bereits lichterloh. Hamilton entkam dem Brand, der schnell gelöscht war, unverletzt. Laut Mercedes löste ein Leck in der Benzinleitung das Feuer aus.

Hamilton hat das Pech derzeit gepachtet. Schon beim letzten Rennen in Hockenheim von Startplatz 20 auf Rang drei. Das schreit nach einer Wiederholung, oder? "Das ist einer der schwierigsten Kurse zum Überholen", meinte Hamilton geknickt nach der Rückkehr in die Box.

Ferrari verpokert sich

Der Zwischenfall von Hamilton überschattete einen weiteren großen Aufreger im Q1: Räikkönen schied als 17. aus, weil sich die Ferrari-Strategen verpokerten. Die Italiener dachten, die Zeit des Finnen würde für den Einzug ins Q2 reichen. Doch sie hatten die Rechnung ohne Bianchi gemacht. Der Franzose, der als Nachfolger von Räikkönen gehandelt wird, verdrängte den Weltmeister von 2007 in letzter Sekunde noch um 64 Tausendstel von Platz 16 verdrängte.

Magnussen crasht

Während es im Q2 keine Überraschungen gab, hatte der Wettergott eine für das Q3 parat. Pünktlich zu Beginn des dritten Segments begann es plötzlich zu regnen. Alle Piloten gingen mit Slicks gleich zu Beginn des Q3 auf die Strecke. Doch die Strecke war bereits zu nass. McLaren-Rookie Kevin Magnussen unterschätzte dies und krachte am Ende der Start-Ziel-Gerade fast ungebremst in den Reifenstapel. Der Däne blieb zum Glück unverletzt, aber das Q3 wurde für die Bergungsarbeiten für einige Minuten unterbrochen.

Rosberg rast auf die Pole

Nach dem Restart hatte sich Regenschauer wieder verzogen, aber die Piloten gingen extrem vorsichtig ans Werk. Erst gegen Ende der Session quetschten die Fahrer das Letzte aus den Boliden heraus - es endete wie üblich mit einer überlegenen Pole-Position für Mercedes. Rosberg nahm Vettel 0,486 Sekunden ab und sicherte sich seine zehnte Karriere-Pole.

"Das Qualifying war eine echte Herausforderung, weil sich die Strecke ständig verändert hat. In der ersten Kurve habe selbst fast einen Crash gehabt", meinte Rosberg.

Endstand beim Qualifying für den Grand Prix von Ungarn:

1. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:22,715 Min.

2. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:23,201

3. Valtteri Bottas (FIN) Williams 1:23,354

4. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:23,391

5. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 1:23,909

6. Felipe Massa (BRA) Williams 1:24,223

7. Jenson Button (GBR) McLaren 1:24,294

8. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso 1:24,720

9. Nico Hülkenberg (GER) Force India 1:24,775

10. Kevin Magnussen (DEN) McLaren keine Zeit

Out im Q2:

11. Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso 1:24,706

12. Adrian Sutil (GER) Sauber 1:25,136

13. Sergio Perez (MEX) Force India 1:25,211

14. Esteban Gutierrez (MEX) Sauber 1:25,260

15. Romain Grosjean (FRA) Lotus 1:25,337

16. Jules Bianchi (FRA) Marussia 1:27,419

Out im Q1:

17. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:26,792

18. Kamui Kobayashi (JPN) Caterham 1:27,139

19. Max Chilton (GBR) Marussia 1:27,819

20. Marcus Ericsson (SWE) Caterham 1:28,643

Keine Zeit gesetzt: Lewis Hamilton (GBR) Mercedes, Pastor Maldonado (VEN) Lotus

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