40-Jähriger sticht mit Messer auf Säugling ein

Kröpeliner Straße, Einkaufsstraße im Zentrum von Rostock. Symbolfoto
Kröpeliner Straße, Einkaufsstraße im Zentrum von Rostock. SymbolfotoBild: Wikimedia/Michael Paul Gollmer, CC BY-SA 3.0
Bluttat in Rostock: Ein Mann stach mit einem Messer auf das Baby einer 18-Jährigen ein. Als die Polizei ihn festnehmen wollte, nahm er sich selbst das Leben.
Eine schreckliche Bluttat in der Nacht auf Sonntag schockt die Bewohner der ostdeutschen Stadt Rostock: Ein Mann soll mit einem Messer auf ein zwei Monate altes Baby eingestochen und es dadurch lebensgefährlich verletzt haben. Wie die Polizei mitteilt, nahm sich der 40-Jährige nach seiner Bluttat durch einen Sprung vom Balkon im 5. Stock selbst das Leben.

Kurz vor Mitternacht hatten Nachbarn wegen lauten Geschreis aus der Wohnung im 5. Stock des Mehrparteienhauses die Polizei alarmiert. Unbestätigten Medienberichten zufolge, hätten sich die Beamten erst durch Barrikaden kämpfen müssen, die der Mann im Inneren der Wohnung errichtet hatte. "Die eingetroffenen Polizisten wollten den Mann daraufhin überwältigen. Dieser stieg über die Balkonbrüstung und konnte von einem Sturz nicht mehr abgehalten werden", so ein Polizeisprecher

Der Säugling musste in der Universitätsklinik Rostock notoperiert werden. Über seinen weiteren Gesundheitszustand war Sonntagmittag nichts bekannt.

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Mutter unter Schock

Die Hintergründe für die Bluttat sind indes noch völlig unklar. Die 18-jährige Mutter des Babys steht unter Schock und konnte deshalb noch nicht vernommen werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärt. Sie soll sich, wie auch ein siebenjähriger Bub ebenfalls zum Tatzeitpunkt in der Wonhung aufgehalten haben.

Noch ist nicht klar, in welchem Verhältnis der Mann zu der jungen Frau und dem Baby stand. Er soll sich aber regulär in der Wohnung aufgehalten haben und nicht eingedrungen sein. Wie die "Bild" berichtet, soll er noch gerufen haben: "Du hast mein Leben zerstört, jetzt zerstöre ich deins."

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(red)

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