Sparpaket: AUA streicht jede zehnte Stelle

Auf die Austrian Airlines kommen saftige Einsparungen von geplanten 90 Millionen Euro zu. So will die Fluglinie aktuelle Verluste abfedern.
Die Austrian Airlines (AUA) werden auch in diesem Jahr in die roten Zahlen rutschen. In einer Aussendung teilte AUA-Finanzchef Wolfgang Jani Donnerstagfrüh mit, dass die Fluglinie nun die Personal- und Sachkosten bis Ende 2021 jährlich um 90 Millionen Euro senken will.

In einer Pressekonferenz am späten Donnerstagvormittag hieß es, dass voraussichtlich 700 bis 800 Stellen beim Bodenpersonal und in der Verwaltung wegfallen würden.

Denn die finanzielle Lage ist dramatisch: Nach neun Monaten ist der bereinigte operative Gewinn um 85 Prozent, von 110 auf 17 Millionen Euro, eingebrochen. In den Sommermonaten, dem dritten Quartal, lag das Ergebnis bei 70 Millionen Euro – um ein ganzes Drittel unter dem des Vorjahreszeitraums.

CommentCreated with Sketch.12 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Starke Konkurrenz durch Billig-Airlines

Besonders die teuren Kerosinpreise und die immer stärkere Konkurrenz durch Billig-Fluglinien setzten der AUA offenbar stark zu.



Bereits im Frühjahr hatte die AUA in einem ersten Sparpaket rund 30 Millionen Euro eingespart. Das war nun augenscheinlich nicht ausreichend, um aus den roten Zahlen herauszukommen.

Nav-AccountCreated with Sketch. hos TimeCreated with Sketch.| Akt:
SchwechatWirtschaftAustrian Airlines

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

CommentCreated with Sketch.Kommentieren