Roter Orts-Chef freut sich, dass ihn FPÖ nicht wählt

Nationalratsabgeordneter Andreas Kollross am Rednerpult.
Nationalratsabgeordneter Andreas Kollross am Rednerpult.Bild: Parlamentsdirektion

SPÖ-Nationalratsabgeordneter Andreas Kollross wurde wieder zum Bürgermeister von Trumau (Bezirk Baden) gewählt. Dazu lässt er mit einem FPÖ-Sager aufhorchen.

Seit sieben Jahren ist Andreas Kollross Bürgermeister der Marktgemeinde Trumau, daneben noch Nationalratsabgeordneter, stellvertretender Klubobmann und Kommunalpolitischer Sprecher des SPÖ-Klubs. Bei der Gemeinderatswahl in Niederösterreich zeigte sich Trumau auch 2020 als SPÖ-Hochburg, die Roten staubten 71,90 Prozent der Stimmen ab.

Mit 20 zu 3 Stimmen gewählt

Am 20. Februar trat im Trumauer Rathaus der Gemeinderat zur konstituierenden Sitzung zusammen – und wählte Kollross wieder zum Bürgermeister, mit 20 zu 3 Stimmen. Kollross deutet an, dass es sich dabei um die drei FPÖ-Gemeinderäte handeln könnte, die ihre Zustimmung verweigert haben. Das ärgert Kollross allerdings nicht, sondern freut ihn umso mehr, wie er in den sozialen Medien schreibt.

"Ehre von manchen nicht gewählt zu werden"

"Mit 20 zu 3 Stimmen bin ich heute wieder zum Bürgermeister von Trumau gewählt worden. Es ist auch eine Ehre von manchen Gemeinderäten nicht gewählt zu werden. Vor allem wenn es sich dabei um die FPÖ handelt", so Kollross auf Twitter. "Wurde nicht geheim gewählt? ;) Von mir Gratulation. LG", schreibt als Reaktion Christian Höbart, der Bezirksparteiobmann der FPÖ Mödling.

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Christoph BadeltGood NewsPolitikInnenpolitikPolitik

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