Russen werfen Ukraine Absturz-Foto-Fake vor

Bild: Reuters

Die malaysische Passagiermaschine MH17 wurde vermutlich abgeschossen. Die Ukraine legte dazu Fotos vor. Nun behauptet Russland, die Satellitenaufnahmen seien gefälscht und erst nach der Katastrophe entstanden. Dann sollen die Ukrainer sie retuschiert haben.

Die Aufnahmen sollten vermutlich den Eindruck erwecken, moskautreue Separatisten hätten die Boeing mit Hilfe russischer Waffen abgeschossen. Wolkenhimmel und Schatten auf den Bildern würden aber "Spuren einer Bearbeitung" tragen, hieß es.

Russen schieben der Ukraine das Unglück in die Schuhe

Dann schoben die Russen die Verantwortung für das Unglück der Boeing 777 praktisch der Ukraine zu: "Einer der Folgen der militärischen Aktivitäten Kiews war der Absturz des malaysischen Flugzeugs Boeing-777 im Luftraum über dem Süd-Osten der Ukraine. Kiew nutzte die Tragik der Situation um den Tod einer großen Anzahl von Menschen aus, wollte nicht auf die Ergebnisse einer objektiven Untersuchung warten und erklärte seine Opponenten für schuldig an dieser Tragödie", hieß es in einer am Freitag von der russischen Botschaft in Wien versendeten Stellungnahme des Ministeriums. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Ukraine selbst in der "ersten Juli-Dekade" Flugabwehrraketensysteme Buk-M1 in die Region verlegt habe.

Aufständischen werfen Ukraine vor, Waffenruhe zu brechen

Am Absturzort in der Ostukraine warfen die Aufständischen der prowestlichen Führung in Kiew vor, eine selbst ausgerufene Feuerpause nicht einzuhalten. Die Armee feuere aus Mehrfachraketenwerfern, sagte Separatistenanführer Andrej Purgin. Die militanten Gruppen könnten daher die Sicherheit internationaler Ermittler nicht garantieren.

Nach Darstellung der ukrainischen Regierung arbeiten , dass sie bewaffnete ausländische Kräfte als "Provokation" wahrnehmen könnten.

APA/red.

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