Saubermachen, aber vegan

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World Vegan Day: Ob unnötiges Verpackungsmaterial, vegane Reinigungsmittel oder ein niedriger Wasserverbrauch, so putzen Sie nachhaltiger.
Am World Vegan Day, der jedes Jahr am 1. November begangen wird, rückt für viele Menschen wieder das Bewusstsein für Konsumverhalten und dessen Auswirkungen auf die Umwelt in den Vordergrund. Doch hört diese Besinnung bei der Ernährung auf? Auch die eigenen vier Wände kann man mit kleinen Anpassungen nachhaltig und vegan pflegen. Vorwerk Kobold gibt Tipps, wie die täglichen Aufgaben im Haushalt ganz einfach vegan und, im Sinne der Low-Impact-Bewegung, nachhaltiger werden:

1Low-Impact Alternativen für Verpackungen



Viele Reinigungsmittel und Hilfsmittel werden in Plastik-Verpackungen verkauft, die wir gleich nach dem Auspacken der Produkte wegwerfen. In Summe sind das riesige Berge an chemischen Verpackungen, die nicht ausreichend recycelt werden können. Hier ziehen bereits die ersten Supermärkte nach und bieten – ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit – Putzmittel „zum Herunterdrücken" an. Man kann sich die Reinigungsmittel in mitgebrachte Glas-Behälter füllen und spart somit Plastikabfall ein. Auch Hilfsmittel wie Bürsten, Tücher und Co., die man fürs Saubermachen benötigt, gibt es bereits aus Holz oder aus umweltfreundlichen Materialien.

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2Vegane Reinigungs- und Waschmittel



Auch bei den Reinigungs- und Waschmitteln selbst gibt es in diversen Lebensmittel- und Drogeriemärkten schon vegane Alternativen. Das V-Label oder die Vegan-Blume kennzeichnen alle Produkte, die keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten und tierversuchsfrei erzeugt wurden. Wer sich gerne selbst an Reinigungsmitteln versuchen möchte, kann diese natürlich auch zu Hause herstellen, zum Beispiel aus Kastanien. Als Putzmittel für Oberflächen in der Küche eignet sich auch Essig, den man ganz einfach mit Wasser und Äpfeln ansetzen kann.

3So spart man beim Wasserverbrauch



Wenn es nun an die Bodenreinigung geht, putzen viele Österreicher mit Staubsauger und anschließend mit Wasserkübel und Mopp. Diese Variante ist jedoch nicht nur umständlich, sondern benötigt auch viel Wasser. Es gibt bereits einige moderne Geräte, die gleichzeitig Staubsaugen und Bodenwischen können und dabei auch noch wassersparend sauber machen. „Der Kobold Saugwischer hat einen eingebauten 260ml Tank, der einfach mit Wasser aufgefüllt wird. Diese Menge reicht für rund 60m2 Hartboden" erklärt Norbert Schechner, Marketingleiter von Vorwerk Kobold. Umgerechnet wird so fast 50 Mal weniger Wasser verbraucht, als mit der Mopp-Methode. Beim Wäschewaschen, Fensterputzen oder Bodenreinigen sind die ausgewiesenen Energieeffizienzklassen auf den Geräten ein guter Indikator für den Stromverbrauch und man kann ein wenig nachhaltiger putzen.

(Red)

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