Schikane an Grenze: Paar steckte in Kroatien fest

Der Kroatienurlaub wurde an der slowenischen Grenze für ein Paar zum Spießrutenlauf.
Der Kroatienurlaub wurde an der slowenischen Grenze für ein Paar zum Spießrutenlauf.picturedesk/Symbolbild
An der slowenischen Grenze sollte ein Paar aus Linz ihren Meldezettel herzeigen. Der Magistrat verweigerte, das Dokument per Mail zuzusenden.

Wie die "Krone" berichtet, soll einem Paar aus Linz die Heimreise aus dem Kroatienurlaub (Šibenik) an der slowenischen Grenze verwehrt worden sein. Am Grenzübergang Gornji Macelj verlangte der Grenzpolizist die Meldebestätigung aus Linz – Pass, Auto-Zulassung und Kreditkarte vorzulegen, waren dem Beamten zu wenig. 

Dabei hatte sich der betroffene Linzer vorab extra informiert, welche Dokumente er für die Einreise an der Grenze benötige. Der Meldezettel sei dabei nicht erforderlich gewesen, erklärte er gegenüber der Tageszeitung.

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Außenministerium riet Magistrat um Hilfe zu bitten

Der Mann habe daraufhin das Außenministerium kontaktiert, wie er berichtete. Dort erklärte man ihm, dass er und seine Freundin an diesem Tag nicht die Einzigen mit diesem Problem seien. Man riet, den Linzer Magistrat anzurufen, damit der das Dokument per Mail zusende.

Doch der soll die Hilfe verweigert haben. Es folgten stundenlange Telefonate – mit dem Innenministerium und der österreichischen Botschaft in Kroatien. „Man gab uns den Tipp, einen anderen Grenzübergang zu nehmen, dort hat dann alles klaglos funktioniert“, so der Linzer.  

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