Schlechte Aussichten für Jobsuchende für 2020

Der Arbeitsmarkt 2019 war geprägt durch steigende Beschäftigung, mehr offene Stellen und Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit. Doch dabei wird es 2020 nicht bleiben.
Ende Dezember 2019 waren 349.795 Personen beim AMS arbeitslos vorgemerkt. Damit ist auch im letzten Monat des Jahres 2019 noch ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Österreich liegt damit am zwölften Platz unter den EU 28. Doch das wird 2020 wohl nicht so bleiben. Bereits jetzt gibt es in vier Bundesländern mehr Jobsuchende.

Steigende Arbeitslosigkeit in Vorarlberg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark



Wie bereits in den Vormonaten verzeichnet die Steiermark (+1,6%) steigende Arbeitslosigkeit. Auch in Vorarlberg ist die Zahl der Jobsuchenden im Dezember um 2,7%, in Oberösterreich um 2,5%, in der Steiermark um 1,6% und in Kärnten um 0,8% angestiegen.

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Erfreulichere Entwicklungen gab es hingegen in den übrigen Bundesländern und im Bereich der Herstellung von Waren, allen voran Tirol (- 5,3%), Salzburg (-5,1%), Wien (-4,2%) sowie Niederösterreich (-1,5%) und dem Burgenland (-1,0%).

Sinkende Arbeitslosigkeit bei Frauen, Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen



Überdurchschnittliche Rückgänge der Arbeitslosigkeit gab es vor allem bei Jugendlichen (-2,8%) Einheimischen (-2,7%) sowie Frauen mit -2,4%.



Die Arbeitslosigkeit der Männer sank Ende Dezember mit -1,1% nur unterdurchschnittlich.

Baubranche und Tourismus als Jobbringer



In der Betrachtung nach Branchen zeigen sich Ende Dezember in der Baubranche (-3,1%) wie auch im Tourismus (-2,6%) weiterhin die größten Rückgänge. Positiv entwickelten sich im Vorjahresvergleich aber auch das Gesundheits- und Sozialwesen (-1,5%) sowie der Handel (-1,1%).

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