Schlechten Schlaf können wir uns einreden, guten nicht

Ist schlechter Schlaf eine Frage des Willens? 
Ist schlechter Schlaf eine Frage des Willens? istock
Man kann schlechten Schlaf erzwingen, guten wiederum nicht, wie eine Untersuchung aus der Schweiz herausgefunden hat. 

Allein durch unsere Willenskraft ist es (leider) nicht möglich, unseren Körper darauf zu programmieren, gut zu schlafen. Doch Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass wir zumindest in der Lage sind, das Gegenteil auszulösen. Schlechter Schlaf kann also Willenssache sein und sich eingeredet werden.

Keine Wirkkraft bei positivem Zureden

Schweizer Forscher testeten dazu die Hirnaktivitäten von 22 jungen Menschen in einem Schlaflabor. Die Studienteilnehmer sollten sich vor dem Einschlafen wünschen, schlecht, gut oder normal zu schlafen. Interessanterweise hatte es keinen Einfluss auf den Schlaf der Probanden, wenn sie sich positv zuredeten, sehr wohl aber, wenn sie einen negativen Wunsch äußerten, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature and Science of Sleep" schreiben. 

"Wir konnten in dieser Studie zum ersten Mal aufzeigen, dass schlechter Schlaf auch bei gesunden Personen herbeigeführt werden kann und dies alleine durch Willenskraft", sagte die Psychologin Combertaldi in einer Aussendung der Uni.

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