Schneechaos im Anmarsch, Schulen in Tirol bleiben zu

In der Nacht auf Freitag steuert erneut ein Tiefdrucktrog auf Tirol zu und soll vor allem in Osttirol und entlang des Alpenhauptkamms große Niederschläge mit sich bringen.
"Wir erwarten weitere 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee sowie extreme Windverfrachtungen, die in Osttirol und entlang des Alpenhauptkamms zur Lawinengefahrenstufe vier führen können", erklärt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol.

Mair rät daher vor Skitouren und Variantenfahrten abseits gesicherter Pisten dringend ab. In niedereren Lagen steige die Gefahr von Gleitschneelawinen durch den feuchten Schnee.

Wetter am 14. November
Wetter am 14. November


Quelle: wetter.tv

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Derzeit sind in Osttirol noch rund 870 Haushalte nicht mit Strom versorgt. Die TINETZ arbeitet mit ihren Trupps unermüdlich daran, die Vollversorgung wiederherzustellen.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Die Bezirkseinsatzleitung hat alle nötigen Vorkehrungen für die neue Wetterprognose getroffen und ist in Alarmbereitschaft", so Bezirkshauptfrau Olga Reisner.

Schulen geschlossen

Zudem appelliert Reisner noch an alle Autofahrer, unbedingt nur mit entsprechender Winterausrüstung unterwegs zu sein und zur Vorsicht noch Schneeketten mitzunehmen.



Reisner: "Ein Großteil der Verkehrsprobleme beim letzten Starkschneefall wurden durch hängengebliebene Fahrzeuge ausgelöst, die mit Sommerreifen auf den schneebedeckten Straßen gefahren sind.

Wegen der Wettervorhersage werden Freitag vorsichtshalber die Schulen im Defereggen- und Villgratental sowie in Unter- und Obertilliach, Kartitsch, Anras, Heinfels, Prägraten und Abfaltersbach geschlossen bleiben.

Ausblick

Der Freitag verläuft vom Arlberg bis nach Oberkärnten dicht bewölkt und teils regnet es kräftig und anhaltend. Meist trocken bleibt es vom Innviertel bis zum Nordburgenland, hier hält sich aber oft hartnäckiger Hochnebel.

Ab etwa Mittag breitet sich der Regen dann auf die Alpennordseite und die Obersteiermark aus. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 m im Westen und 1400 m im Süden. Auf den Bergen weht stürmischer Südföhn, sonst kräftiger Ost- bis Südostwind. Höchstwerte von West nach Ost: 2 bis 14 Grad.

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