Schöttel sauer: "Wir fühlen uns klar benachteiligt!"

Nach dem glücklichen 3:2-Sieg von Rapid gegen Grödig stand eine Szene ganz im Mittelpunkt. Vor dem Siegestreffer von Jelic in der Schlussminute beging Dibon ein Foul an Schütz im Mittelfeld, Schiedsrichter Kollegger ließ weiterlaufen. Generell hagelte es von beiden Seite Kritik am Unparteiischen. Wir fühlen uns benachteiligt, meinte Grödig-Trainer Schöttel.

Nach dem stand eine Szene ganz im Mittelpunkt. Vor dem Siegestreffer von Jelic in der Schlussminute beging Dibon ein Foul an Schütz im Mittelfeld, Schiedsrichter Kollegger ließ weiterlaufen. Generell hagelte es von beiden Seite Kritik am Unparteiischen. "Wir fühlen uns benachteiligt", meinte Grödig-Trainer Schöttel.

"Ich bin leicht ausgezuckt, weil wir uns sehr ungerecht behandelt gefühlt haben. Es war ein Foul, er hat es nicht gegeben und dadurch haben wir das Spiel verloren. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es ist echt schade, weil uns sehr viel aufgegangen ist. Es hätte für uns ein Märchen werden können. Wir fühlen uns benachteiligt, aber solche Spiele schweißen zusammen und das wird uns nur stärker machen", erklärte Grödig-Trainer Schöttel, der erstmals in der Vereinsgeschichte mit seinem Team auf dem letzten Tabellenplatz zu finden ist.

Daniel Schütz erlebte die entscheidende Szene hautnah: "Es ist echt extrem bitter, ein Punkt wäre sehr gut für uns gewesen. Das 3:2 war sehr unglücklich, weil es nach einem Foul an mich entstanden ist, das nicht gepfiffen wurde."

"Haben viel investiert für drei Punkte!"

Auch Rapid-Trainer Barisic sparte nicht mit Kritik: "Es wurde für beide Mannschaften nicht gut gepfiffen. Da können wir das ganze Spiel zerlegen. Wir hatten das nötige Glück auf unserer Seite, haben aber nicht den Kopf verloren. Im Endeffekt haben wir knapp aber verdient gewonnen."

"Wir haben für diese drei Punkte sehr viel investiert und sind jetzt froh über den Sieg. Grödig ist mit zehn Mann hinten drin gestanden. Wir müssen uns spielerisch auf jeden Fall noch verbessern", meinte Florian Kainz, der zwei Tore auflegte. "Uns hat die letzte Konsequenz gefehlt. Es ist super, dass uns sechs starke Minuten diesmal gereicht haben für drei Punkte", so Stefan Schwab, der Rapid mit seinem Kopfball zum 2:2 wieder ins Spiel zurück brachte.

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