Schwangerer Wal starb mit 22 Kilo Plastik im Magen

Der Fund an der Küste von Sardinien heizt die Diskussion über den Plastikmüll im Mittelmeer an.
Vergangene Woche ist vor Sardinien ein schwangerer Pottwal gestrandet. Nun schlagen Naturschützer Alarm, denn im Körper des Tieres wurden 22 Kilo Plastik gefunden.

Unter dem Müll im Magen der Walkuh befanden sich ein Plastikteller, ein Elektroschlauch, Einkaufstüten, Angelleinen und eine Waschmittelverpackung, teilte der WWF mit.

"Es ist das erste Mal, dass wir es mit einem Tier mit so einer riesigen Menge an Müll zu tun gehabt haben", so Biologin Cinzia Centelleghe von der Universität Padua zur italienischen Tageszeitung "La Stampa".

Gesetz soll Besserung bringen

Der Fund hat nicht nur Tierfreunde alarmiert, sondern könnte nun auch die Politik zum Handeln bewegen. Das italienische Umweltministerium will jetzt ein Gesetz vorschlagen, das die Verwendung von Plastik einschränkt und Fischern erlaubt, aus dem Meer geborgenes Plastik zur richtigen Entsorgung an Land zu bringen. (cty)

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