Screenshots zeigen: So wird "Tinder für Kleidung"

Am 6. Juni will das Start-up "uptraded" dem Tauschmarkt neues Leben einhauchen. Die ersten Fotos von der neuen App.

Das Tiroler Start-up "uptraded" bringt das Tinder-Prinzip vom Dating in den Kleiderschrank! Zur Erklärung für alle, die die letzten Jahre hinter dem Mond verbracht haben – oder schon lange in festen Händen sind: In der Tinder-App sieht man Singles und wischt je nach Präferenz nach rechts oder links. Interessieren sich zwei User füreinander, wird der Kontakt hergestellt.

Die Anwendung "Swipe and Match" stößt in das gleiche Horn, nur werden statt sexy Singles eben kultige Klamotten vermittelt. Und diese landen idealerweise nicht auf dem Schlafzimmerboden, sondern in der Garderobe des anderen.

App soll Junge ansprechen

Vier Programmierer rund um die Gründerin Anna Greil arbeiten an der kostenlosen App. Geplanter Start ist am 6. Juni, "Heute" kann aber bereits die ersten Screenshots der Anwendung zeigen (s.o.). Mit dem "Swipe and Match"-Prinzip wolle man ein junges Publikum erreichen und eine Alternative zu herkömmlichen Second-Hand-Stores schaffen, so die Initiatoren.

Anna Greil leitet das Team hinter der App.
Anna Greil leitet das Team hinter der App.uptraded

"Mithilfe von 'uptraded' wird die Tragedauer von Kleidungsstücken verlängert und der Neu-Konsum reduziert. Die weltweite Textilindustrie ist der zweitgrößte Umweltverschmutzer und produziert pro Jahr rund 1,2 Milliarden Tonnen an CO₂-Äquivalenten", sagt Greil. Die Anzahl der Kleidungskäufe habe sich zwischen 2000 und 2015 weltweit verdoppelt – daher möchten immer mehr Menschen Kleidung nicht neu erwerben, sondern setzen auf Nachhaltigkeit und Individualität.

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