Sechs Tote bei Anschlag auf deutsches Konsulat

Mehr als 120 Menschen sind bei der Explosion einer Lastwagenbombe vor dem deutschen Generalkonsulat in der nordafghanischen Stadt Mazar-i-Sharif verletzt worden. Alle deutschen Mitarbeiter dürften laut Auswärtigem Amt "sicher und unverletzt" sein.
Mehr als 120 Menschen sind am Donnerstag bei der Explosion einer Lastwagenbombe vor dem deutschen Generalkonsulat in der nordafghanischen Stadt Mazar-i-Sharif verletzt worden, sechs kamen ums Leben. Alle deutschen Mitarbeiter dürften laut Auswärtigem Amt "sicher und unverletzt" sein.
Die radikalislamistische Terrorgruppe der Taliban bekannte sich zu dem Angriff auf die Einrichtung. Sie begründeten das Blutbad mit einer deutschen Mitverantwortung an einem US-Luftangriff in der Provinz Kunduz, bei dem am 3. November mehr als 30 Zivilisten ums Leben gekommen waren. Die Deutschen hätten den US-Streitkräften Geheimdienstinfos zukommen lassen. 

"Wieso sollten wir die Deutschen nicht angreifen? Deutschland war direkt beteiligt an dem Luftschlag, der Zivilisten das Leben gekostet hat", sagte ein Sprecher der Taliban.

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