Rassismus-Eklat! Die serbische Volleyball-Spielerin Sanja Djurdjevic kassierte vom Verband FIVB eine Zwei-Spiele-Sperre sowie eine Geldbuße über rund 18.000 Euro.
Djurdjevic hatte am 1. Juni im Spiel gegen Thailand mit einer Geste für Aufregung gesorgt. Mit ihren beiden Zeigefingern formte sie ihre Augen zu Schlitzen. Für viele Beobachter und offenkundig auch für den Verband handelte es sich dabei um eine klare rassistische Beleidigung ihrer asiatischen Gegnerinnen.
Die Szene hatte sich im Nations-League-Spiel in Rimini, Italien ereignet. Der serbische Volleyballverband hatte einen Tag nach dem Match eine Entschuldigung veröffentlicht.
Djurdjevic wird ihrem Team somit in den kommenden Spielen gegen Belgien und Kanada fehlen.
Brisant: Bei den Olympischen Spielen trifft das serbische Nationalteam in der Gruppe A auf zwei asiatische Teams. Serbien, die Nummer acht der Welt, kämpft gegen Südkorea und Japan um den Aufstieg, könnte im Viertelfinale auf China treffen.