Sexualstraftäter ködern Kinder mit Pokémon-Monstern

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Ab sofort dürfen verurteilte Sexualstraftäter auf Bewährung im Bundesstaat New York nicht mehr "Pokémon Go" spielen. Es wird befürchtet, dass die Sex-Täter durch das Setzen von Lockmodulen Kinder anlocken könnten oder dort, wo viele Monster sind, Kindern auflauern.
Ab sofort dürfen verurteilte Sexualstraftäter auf Bewährung im Bundesstaat New York nicht mehr spielen. Es wird befürchtet, dass die Sex-Täter durch das Setzen von Lockmodulen Kinder anlocken könnten oder dort, wo viele Monster sind, Kindern auflauern.

Senatorin Diane Savino und Senator Jeffrey Klein ließen untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen Pokemon-Lockmodulen und den Wohnorten von verurteilten Sex-Tätern bestehen. Die Politiker waren über das Ergebnis schockiert. Es gebe einen "erschreckenden Zusammenhang zwischen Wohnsitzen von Sexulastraftätern und Zielen des Spiels", so Klein. 

Um umgerechnet nur 99 Cent kann man ein Lockmodul setzen, das Pokémon anzieht. Wo Monster auftauchen, sind Kinder normalerweise auch nicht weit. Das dürften viele Sex-Täter schnell überrissen haben und nutzen das Lockmittel schamlos aus. 

Die US-Politiker haben aus dieser Erkenntnis die Konsequenzen gezogen und untersagen Verurteilten das Downloaden der "Pokémon Go"-App . Auch darauf zugreifen dürfen sie nicht. Das Verbot betrifft knapp unter 3.000 unter Aufsicht lebende Verurteilte. 

 

 
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