Greenpeace-Tipps

So geht Feiern und Umwelt schonen zu Weihnachten

Für Viele ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres. Greenpeace appelliert, beim Feiern nicht auf die Umwelt zu vergessen.

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So geht Feiern und Umwelt schonen zu Weihnachten
Greenpeace rät für Weihnachten zur Topfpflanze als Christbaum oder ihn stattdessen durch eine festlich geschmückte Zimmerpflanze zu ersetzen.
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Rund um Weihnachten wachsen in Österreich die Müllberge und Ressourcen werden verschwendet, warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Zu den Feiertagen steige der Paketversand und damit auch die Mengen an Altpapier. So verursacht allein die Weihnachtszeit zusätzliche 5.500 Tonnen Papier- und Kartonabfälle.

Zu bewusst gewählten Geschenken oder wieder verwendbaren Dekoration und Verpackungen rät Greenpeace-Expertin Lisa Panhuber. Sie plädiert dafür, Zeit statt eines Verlegenheits-Geschenk zu schenken.

In diesem Zusammenhang wurde auf eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes "Yougov" verwiesen, die ergab, dass mehr als die Hälfte aller 18- bis 44-Jährigen mit herkömmlichen Geschenken unzufrieden sei. "Für viele ist damit Zeit schenken deutlich mehr wert, als ein rasch gekauftes 'Verlegenheitsgeschenk', das in der Schublade oder im Mistkübel landet", hieß es. "Auch für die Umwelt ist das besser, denn Herstellung und Nutzung von Konsumgütern verursache bis zu 40 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen von Haushalten."

Nur Bio-Christbäume sind frei von Pestiziden

Problematisch sind für Greenpeace auch die Christbäume. Monokulturen mit gezüchteten Weihnachtsbäumen würden die Wälder schwächen. So rät Greenpeace aus Gründen der Nachhaltigkeit auf einen Christbaum zu verzichten und ihn stattdessen durch eine festlich geschmückte Zimmerpflanze zu ersetzen. "Denn riesige Monokulturen mit gezüchteten Weihnachtsbäumen schwächen unsere Wälder im Kampf gegen die Klimakrise", so Panhuber. Große Mengen an schädlichen Düngemitteln und giftigen Pestiziden würden eingesetzt werden. Laut einem aktuellen Test der deutschen Umweltschutzorganisation "Bund" wären zwei Drittel der im Handel angebotenen Christbäume mit Pestiziden belastet.

In Summe steige gerade um die Feiertage die Verschwendung von Ressourcen an, hieß es. Dabei wurde insbesondere auf den ökologischen Fußabdruck der Papierproduktion verwiesen. "Die Herstellung einer Tonne neues Papier benötigt etwa so viel Energie wie die Herstellung einer Tonne Stahl."

Allein die Weihnachtszeit verursache zusätzliche 5.500 Papier- und Kartonabfälle. Je aufwendiger und schwerer das Geschenkpapier, desto umweltschädlicher sei es - speziell weil beschichtetes Papier kaum recycelt werden könne und daher mit Restmüll zusammen verbrannt werde. Geschenke mithilfe wiederverwendbarer Textilien sowie Geschenksackerln aber auch Zeitungspapier zu verpacken, sei dagegen umweltschonender.

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