So machst du mit Google deine Geräte sicher

Zum "Safer Internet Day 2020" zeigt Google, wie jeder Nutzer mit einfachen Schritten die Nutzung des Internets sicherer machen kann.
Online-Sicherheit sollte für jeden Nutzer alltäglich sein. Wer es bisher nicht so genau genommen hat, hat mit dem "Safer Internet Day" nun einen Grund, gleich damit anzufangen. Wie Google zeigt, ist Datensicherheit keine Hexerei. Mit nur wenigen Kniffen kann Jeder die Online-Nutzung für sich und seine Familie gleich viel sicherer machen.

Passwörter sicher aufbewahren

Das Google-Konto verfügt über einen Passwort-Manager, in dem praktischerweise Zugänge zu verschiedensten Diensten und Seiten gespeichert werden können. So muss man Zugangsdaten nicht jedes Mal aufs Neue eintippen.Ist das sicher? Ja! Aber nur, wenn die eigenen Passwörter auch gut gewählt sind. Checken kann man das mit der Kennwortüberprüfung, die sagt, ob ein Passwort schwach ist, ob es bereits auf mehreren Websiten verwendet wird oder ob es durch ein absichtliches Daten-Leck veröffentlicht oder es kompromittiert wurde.

Google-Daten automatisch löschen lassen

Ob Standortverlauf, Web- und App-Aktivität oder Youtube-Surfverhalten, alle digitalen Spuren lassen sich mit der Funktion "Automatisch löschen" entfernen. Praktisch: Hier lässt sich auch festlegen, ob Google das nach drei oder nach 18 Monaten automatisch macht. Festlegen kann man außerdem, welche Daten im Google-Konto überhaupt gespeichert werden sollen.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Den Inkognito-Modus verwenden

Zwölf Jahre ist der Inkognito-Modus bereits alt, seit 2019 gibt es ihn auch für Youtube und Google Maps. Um ihn einfach ein- oder auszuschalten, tippt man auf sein Profilbild. Wenn der Inkognito-Modus in Maps aktiviert ist, werden die persönlichen Aktivitäten wie die Orte, an denen man sich befindet oder zu denen man eine Wegbeschreibung erhält, nicht im persönlichen Google-Konto gespeichert. Deaktiviert man ihn, bekommt man personalisierte Infos zum Verkehr oder zu Lokalempfehlungen.

Freisprechfunktion für den Datenschutz ausprobieren

Den Datenschutz kann man auch per Stimme steuern. Mit dem Google Assistant reicht es, "Hey Google, lösche alles, was ich dir letzte Woche gesagt habe" zu sagen. Wer wissen will, wie Google den Datenschutz übernimmt, der fragt "Hey Google, wie schützt du meine Daten?"

Mit Chrome sicher im Internet surfen

Der Browser Google Chrome übernimmt viele Datenschutz-Agenden automatisch. "Sicheres Browsen in Chrome" schützt etwa automatisch vor bösartiger Werbung und warnt, bevor man gefährliche Websites besucht oder verdächtige Dateien herunterlädt. Also die eingeblendeten Infos unbedingt beachten!



Überprüfen der Einstellungen für Apps und Geräte

Zwei Minuten dauert es, um die eigenen Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen zu überprüfen. Dafür gibt es den "Privacy Checkup" im persönlichen Google Konto, bei dem man Schritt für Schritt durch die wichtigsten Einstellungen geführt wird. Hier kann man festlegen, welche Daten gespeichert werden und welche Anzeigen man zu sehen bekommt. Beim "Security Checkup" wiederum gibt es personalisierte Empfehlungen zum Schutz der eigenen Daten und Geräte. Etwa die Info, welche Apps auf Brisantes wie die Kontodaten zugreifen können.

Anzeigen von Google kontrollieren



Google verkauft keine persönlichen Daten, sagt das Unternehmen. Außerdem werden Nutzer darüber informiert, wie ihre Daten verwendet werden und können auswählen und steuern, wie das passiert. Bei einer Anzeige reicht ein Klick auf "Warum diese Anzeige?", um zu sehen, wie sie zustande kommt. Anzeigen kann man hier auch mit "Diese Anzeige stummschalten" blockieren. In den Anzeigeneinstellungen kann man zudem die Personalisierung deaktivieren.

Nicht zu "Phishing-Futter" werden

Phishing richtet gewaltigen Schaden an. Nutzer sollen deshalb besonders vor Phishing-Versuchen wie gefälschten Mails und SMS Ausschau halten und auf der Hut sein. Google rät außerdem: Angehörige regelmäßig daran erinnern, dass sie keine Dateien oder E-Mail-Anhänge von unbekannten Personen akzeptieren dürfen sowie Details wie Telefonnummern, Privatadressen, Sozialversicherungsnummern oder Bilder mit Kreditkartenangaben auf gar keinen Fall öffentlich machen!

Richtiges Verhalten im digitalen Raum

Jeder sollte sich darüber Gedanken machen, was er im Netz verbreitet und in sozialen Medien postet. Scheinbar harmlose Fotos oder witzig wirkende Texte können Jahre später missverstanden werden oder sogar fatale Folgen für den eigenen Ruf haben. Auch Eltern sollten jedes Mal prüfen, welche Bilder ihrer Kinder sie veröffentlichen wollen und welche Wirkung dies in ein paar Jahren haben könnten. Vor allem, wenn die Kinder dann ihre eigenen Social-Media-Konten haben.

Social Media verantwortungsvoll nutzen

Im echten Leben ein Gentleman, im Netz ein Rüpel? Google sagt: Es schadet nicht, sich auch online so freundlich und respektvoll zu verhalten, wie man es sich offline – also in der realen Welt – wünscht. Es ist auch empfehlenswert, potenziell verletzende Kommentare oder Beiträge nicht zu liken oder nicht darauf zu reagieren. Alle Menschen sollten sich gegen Online-Mobbing aussprechen und sich auch bewusst sein, wann ihre eigenen Handlungen anderen schaden könnten.

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