So viele Neuinfektionen wie noch nie in OÖ

Die Zahl der positiven Corona-Tests war noch nie so hoch, wie aktuell.
Die Zahl der positiven Corona-Tests war noch nie so hoch, wie aktuell.picturedesk.com
234 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurden in OÖ zuletzt registriert. Das sind so viele, wie noch nie während der Pandemie.

1.735 Personen sind, so das Gesundheitsministerium, aktuell (Stand Mittwoch 14 Uhr) in Oberösterreich positiv auf das Corona-Virus getestet. Das sind so viele wie noch nie seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Der bisherige Höchstand der Infizierten war am 2. April mit 1.402.

Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die Zahl der Neuinfizierten aktuell so hoch wie noch nie ist. 234 positive Corona-Tests gab es von Dienstag auf Mittwoch in Oberösterreich – ein neuer Rekord. Der bisherige Höchstand war 158 am  25. März.

Auffallend ist auch, dass die Zahl der Erkrankten, die in den Krankenhäusern behandelt werden müssen, stark ansteigt. Aktuell liegen 74 Personen in den Spitälern, sieben auf den Intensivstationen.

Infizierter in Therme

Das Land Oberösterreich warnt zudem die Besucher des EurothermenResort Bad Ischl (Bez. Gmunden). Dort war am Freitag, 9. Oktober, eine positiv getestete Person zu Besuch. Die Person hielt sich bei den Liegestühlen im oberen Bereich ganz hinten links, im Außenbecken und im Sole-Innenbecken auf.

Menschen, die an diesem Tag die Eurotherme Bad Ischl zwischen 16.30 und 20.30 Uhr besucht haben, wird präventiv geraten, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten.

Land OÖ berät mit Experten

Angesichts der stetig steigenden Zahlen werden sich LH Thomas Stelzer und seine Stellvertreterin Christine Haberlander (beide ÖVP) am Donnerstag mit Medizin-Experten beraten, welche zusätzlichen Maßnahmen derzu beitragen können, das Virus einzudämmen. 

"Wir handeln mit Augenmaß und tun, was notwendig ist. Denn mit raschem Handeln und mit Entschlossenheit erreichen wir unsere beiden dringendsten Ziele: Wir schützen die Gesundheit. Und wir tun alles, um die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher vor einem zweiten Lockdown zu bewahren", so Stelzer und Haberlander. Es gehe dabei vor allem um den Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen.

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