Stantejsky will nicht "Sündenbock" sein

Im Burgtheater-Finanzskandal wehrt sich die im Kreuzfeuer der Kritik stehende ehemalige Geschäftsführerin Silvia Stantejsky nach Leibeskräften. Diese - sie soll laut Endbericht die Bilanz frisiert haben - sieht sich in der Rolle des Sündenbocks.

- sieht sich in der Rolle des Sündenbocks.

Auf Stantejsky prasselte in den letzten Tag viel Kritik nieder. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG bezichtigt sie, ein "intransparentes Umfeld" geschaffen zu haben. Sie habe die finanzielle Lage verschleiert und für keine ordnungsgemäße Buchführung gesorgt. Stantejsky, gegen die auch eine anonyme Anzeige eingebracht wurde, will die schweren Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen und gab am Donnerstagabend ein Interview in der "Zeit im Bild 2". Sie verwehre sich ganz entschieden, für die wirtschaftliche Situation des Burgtheaters verantwortlich gemacht zu werden.

"Mich dafür zum Sündenbock zu machen, ist wirklich ungeheuerlich", sagte Stantejsky. "Die Kontrollinstanzen des Burgtheaters waren immer über die Buchführung informiert." Es sei völlig unrichtig, dass sie daraus "eine Geheimwissenschaft" gemacht habe. Gegen ihre hat sie Klage eingereicht.

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