Starben alle 44 Matrosen im vermissten U-Boot?

Erschüttert: Vater Luis Tagliapietra wurde von der Marine gesagt, dass sein Sohn und alle anderen Besatzungsmitglieder tot seien. Im argentinischen TV sprach er darüber.
Erschüttert: Vater Luis Tagliapietra wurde von der Marine gesagt, dass sein Sohn und alle anderen Besatzungsmitglieder tot seien. Im argentinischen TV sprach er darüber.Bild: Screenshot Youtube
Mysteriös: Während die Suche nach der "San Juan" weitergeht, hat die Marine Angehörigen mitgeteilt, dass die Besatzung tot sei.

Wird jetzt nur noch nach Leichen im Südatlantik gesucht? Schrecklicher Verdacht bei dem seit neun Tagen verschollenen argentinischen U-Boot "ARA San Juan": Laut Presseberichten sollen Angehörige der Matrosen über den Tod der gesamten 44-köpfigen Besatzung informiert worden sein ...

Im argentinischen TV sprach Vater Tagliapietra den schrecklichen Verdacht aus (Quelle: YouTube).

"Mir wurde gesagt, dass die Explosion bestätigt sei und dass sie alle tot seien. Ich bin am Boden zerstört", berichtete der Argentinier Luis Tagliapietra am Donnerstag. Ein Marinevertreter habe ihn noch vor der offiziellen Pressekonferenz angerufen, sagte er im argentinischen TV.

Sein Sohn Alejandro befindet sich an Bord der "ARA San Juan"

Tagliapietras Sohn Alejandro Damián befindet sich an Bord der "ARA San Jua". Ihm sei gesagt worden, dass sich die Explosion in einer Tiefe zwischen 200 und 1000 Metern ereignet habe und dass "so etwas niemand überleben kann". Das 65 Meter lange und sieben Meter breite Diesel-U-Boot aus deutscher Produktion war am letzten Mittwoch mit 44 Menschen an Bord vom Radar verschwunden – als es sich auf dem Weg zu seinem Stützpunkt in "Mar del Plata" befand.

Am Sonntag hatte das argentinische Militär vermeintliche Notsignale empfangen, der Kontakt habe aber nicht hergestellt werden können. Am Donnerstag hatte die Marine dann informiert, dass am Tag des Verschwindens des U-Bootes im Gebiet seiner letzten Position eine Explosion registriert worden sei.

Trotzdem wird die Suche fortgesetzt – auch die Russen helfen mit

Der Meeresgrund vor der argentinischen Küste wird trotzdem weiter abgesucht. An der Aktion sind rund ein Dutzend Länder beteiligt – auch das russische Militär hat ein Suchkommando mit Tieftauchkapseln in den Südatlantik entsandt. (tas)

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