Stärkere Panzerung für den Nationalteam-Bus?

Der ÖFB reagiert auf das Bomben-Attentat in Dortmund. Das Sicherheitskonzept für das Nationalteam wird geprüft. Der Bus könnte gepanzert werden.
Ein Anschlag auf den Teambus – auch in Österreich möglich? Der ÖFB prüft nach der Attacke in Dortmund das Sicherheitskonzept für das Nationalteam. Besonders im Fokus ist eine stärkere Panzerung sowie intensivere Sicherheitschecks vor den Fahrten. Geschäftsführer Bernhard Neuhold erklärt: "Man muss sich damit auseinandersetzen, wie man die ständige Kontrolle über die Teambusse behält. Nach und vor jedem Transport sind entsprechende Sicherheitsgänge notwendig."

Bombensplitter und Sicherheitsglas

Wie wichtig zum Beispiel Sicherheitsglas ist, führte die Attacke in Dortmund deutlich vor Augen. Drei Sprengsätze explodierten in unmittelbarer Nähe des BVB-Busses, Metallsplitter durchbrachen die Scheibe und bohrten sich in die Nackenstütze eines Sitzes. Verteidiger Marc Bartra erlitt bei dem Anschlag einen Bruch der Speiche des rechten Armes. "Das ist Anlass genug, das Prozedere zu überprüfen um bestmöglich vorbereitet in die nächsten Länderspiele zu gehen"; meint Neuhold

Nächstes Spiel am 11. Juni

Fest steht: Der ÖFB hat noch ausreichend Zeit, um das Konzept zu überarbeiten. Bis zum nächsten Spiel in der WM-Quali vergehen noch knapp zwei Monate. Am 11. Juni trifft Österreich auswärts auf Irland. Das nächste Heimspiel steigt erst am 5. September. Da trifft die Truppe von Teamchef Marcel Koller im Wiener Ernst-Happel-Stadion auf Georgien. (gr)



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