Start der Garten-Saison: Das blüht uns 2015

Bild: Fotolia

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn stellen wir Ihnen die aktuellsten Garten-Trends 2015 vor und zeigen, wie man sich auch mitten in der Stadt seine eigene grüne Oase schaffen kann.

Der Frühling steht endlich wieder vor der Tür. Man merkt ihn schon an den länger und wärmer werdenden Tagen. Und da und dort lassen sich auch schon die ersten Knospen an Bäumen und Sträuchern erkennen. Es wird also wieder Zeit, seinen Garten auf Vordermann zu bringen. Und selbst wenn man in der Stadt lebt kann man sich sein eigenes Grün schaffen. Der Begriff "Urban Gardening" (Gartenbau in der Stadt) ist derzeit weit verbreitet.

Urban Gardening - der Garten mitten in der City

Was vor Jahren auf den Dächern von New York oder in London begann und sich im Prinzessinnengarten in Berlin manifestierte, ist zu einer gewaltigen Bewegung geworden. Ob Verkehrsinsel oder Dachterrasse, immer mehr Grün erobert die Städte zurück. Das Erfreuliche dabei: Vor allem die Jungen entdecken das "Stadtgarteln".

Bei Urban Gardening handelt es sich um meist kleinräumige, gärtnerische Nutztung städtischer Flächen innerhalb von Siedlingsgebieten. Auch am Karlsplatz in Wien wurde bereits im vergangenen Jahr ein urbaner Garten errichtet.
"Urban Gardening ist in den vergangenen Jahren sehr präsent geworden", erzählte Vera Enzi, vom Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau der Universität für Bodenkultur Wien, dem ORF. Auch in Wien sprießen immer mehr kleine Gemeinschaftsgärten mitten in der Stadt in Hochbeeten oder Innenhöfen. "Wir haben bereits 30 Gärten gefördert, außerdem richten wir einen Mustergarten pro Bezirk ein", sagte Umweltstadträtin Ulli Sima.

Baumpate werden

Aber man kann auch auf ganz andere Art und Weise vor der Haustüre "garteln". Zum Beispiel durch eine Baumpatenschaft. Die Stadt Wien bietet seit 2008 die Möglichkeit sich einen Straßenbaum und die darum liegende Grünfläche zu sichern.

Hierüber kann man sich bei der Gebietsbetreuung Stadterneuerung informieren, und den gewünschte Baum in seinem "Grätzl" bekannt geben. Mit einer Vertragsunterzeichnung kann man sich dann als Baumpate gratis registrieren lassen.
Square-Foot-Gardening

Hat man nur sehr wenig Platz für seine Pflanzen zur Verfügung, dann eignet sich auch das sogenannte Squre-Foot-Gardening. Das ist eine Anbaumethode für Gemüse und Zierpflanzen, die das Gärtnern auf kleinstem Raum ermöglicht. Zunächst war der Quadratgarten nur in den USA und Kanada bekannt, jetzt hat er aber auch hier Einzug gehalten.

Die Methode des Square-Foot-Gardenings ist ganz einfach: Anstatt in herkömmlichen Reihen wird das Saatgut in kleinen Quadraten zwischen 30 und 60 Zentimeter Seitenlänge gepflanzt. Diese Quadrate sind viel müheloser zu pflegen und zudem kann jedes der kleinen Quadrate unterschiedlich bepflanzt werden. Der kleine eckige Garten sollte sich an einem windgeschützten und sonnigen Ort befinden. Quadratgärten eignen sich besonders gut auf Dachterrassen oder in Hinterhöfen.

Pflegeleichte Gartenmöbel

Um die Sonne in vollen Zügen in seinem Garten genißen zu können, benötigt es natürlich auch die passende Sitzmöglichkeit dazu. Bei den Gartentrends 2015 stechen pflegeleichte und multifunktionale Möbel hervor. Das Augenmerk liegt auf neuen und recycelfähigen Materialien. Austauschbare Bezüge für Polstermöbel erobern den Garten, damit zu jeder Gartenparty ein passendes Ambiente zur Verfügung steht.

Automatische Gartenhilfen wie Mähroboter mit Smartphone-App und Sprinkleranlagen, die man aus dem Urlaub steuern kann, liegen weiterhin im Trend. Aber auch Stauraum im Garten wird 2015 ein Thema: Es gibt Tische mit eingelassenen Schalen, die im Wechsel als Feuerstellen oder Getränkekühler dienen können. In Kisten gibt es Stauraum für Polster und Bänke lassen sich umfunktionieren zu Tischen und weiteren Sitzgelegenheiten.

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