Statt Prozess: Afghane blieb lieber im Bett liegen

Bild: Heute/Wessely
Außer Spesen nix gewesen: Einer der beiden angeklagten Afghanen sowie Betreuer, Richter und Gerichtsschreiber waren um 9 Uhr in St. Pölten am Landesgericht erschienen, nur ein Asylwerber (17) ließ sich nicht blicken. Er ließ ausrichten, dass er lieber im Bett geblieben sei.
Der Richter beantragte daraufhin die Vorführung des Teenagers, der in einem Flüchtlingsheim im Bezirk Tulln untergebracht ist. Die beiden Afghanen müssen sich wegen Brandstiftung verantworten. Das Duo hatte aus dem Computerraum einen Laptop entwendet und aufs Zimmer mitgenommen.

Die Betreuer nahmen den Afghanen den Laptop weg – diese waren darüber derart erzürnt, dass sie gezündelt haben sollen. Nur durch Zufall konnte Schlimmeres verhindert werden. Die beiden bestreiten die Tat – es gilt die Unschuldsvermutung.

Die Vorführung des Angeklagten ging sich am Dienstag aber nicht mehr aus. So musste Richter Markus Grünberger den Prozess auf 4. April vertagen. "Die Verhandlung passt zum Faschingsdienstag", kommentierte der Jurist knapp.
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