Stau-Chaos in Wien: Lenker sitzen seit Stunden fest

Einer der massivsten Staupunkte: Die Westeinfahrt.
Einer der massivsten Staupunkte: Die Westeinfahrt.picturedesk.com
Im Wiener Frühverkehr ging am Dienstag gar nichts mehr. Ab 6.45 Uhr hingen Lenker auf vielen Straßen über zwei Stunden fest.

Wegen Straßenbauarbeiten am Hietzinger Kai (Westeinfahrt) in Höhe der Fleschgasse steht den Verkehrsteilnehmern bis 7. August nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Der Stau reicht laut ÖAMTC bereits bis Hackinger Kai zurück, Tendenz steigend. Die Experten rechnen in den Verkehrsspitzen, speziell im Frühverkehr, mit enormen Verzögerungen. Bisher waren es zwei Stunden, die in Kauf genommen werden mussten.

Die Sperre der Nordbahnstraße zwischen Mühlfeldgasse und Taborstraße bringt, wie bereits prognostiziert, Zeitverluste im 2. und 20. Bezirk. Direkte Umleitungen gibt es keine. Wer kann, sollte den Bereich großräumig umfahren.

Angespannte Situation den ganzen Tag lang

Am Währinger Gürtel müssen sich die Verkehrsteilnehmer in Geduld üben. Wegen Betonfeldsanierungen sind teils nur zwei Fahrstreifen frei. Der Stau reicht laut ÖAMTC bis zur Gürtelbrücke und auf die Donaukanalstraße bis zur Heiligenstädter Brücke zurück. Mit großen Zeitverlusten muss auch am Inneren Gürtel zwischen der Lerchenfelder Straße und dem Westbahnhof gerechnet werden.

Erst gegen 11 Uhr lösten sich die Staupunkte langsam auf. Auf sämtlichen Strecken herrschte aber weiter dichter Verkehr und Lenker mussten immer noch mehrere Minuten Verzögerungen einberechnen. Die Situation dürfte sich den ganzen Tag über nicht entspannen.

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