Sterben Feldhase, Fasan & Co. in NÖ bald aus?

Landesjägermeister Josef Pröll lädt zum ersten "Niederwildgipfel".
Landesjägermeister Josef Pröll lädt zum ersten "Niederwildgipfel".Bild: Michael Breuer, Georges Schneider
Der Landesjagdverband unter Josef Pröll schlägt Alarm: Die Bestandszahlen des Niederwildes sind in den letzten Jahren drastisch gesunken.
Auf den Stirnen der niederösterreichischen Jägerschaft zeichnen sich bereits seit einiger Zeit tiefe Sorgenfalten ab. Der Grund: Es werden immer weniger Feldhasen, Fasane und Rebhühner gezählt. Kurz gesagt: Der Besatz – also die Bestandszahl – ist massiv rückläufig.

"Beim Feldhasen verzeichnen wir einen Rückgang von 62 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre, beim Fasan liegt er bei 75 Prozent. Beim Rebhuhn ist der Besatz bereits seit Jahrzehnten bedenklich", heißt es seitens des Landesjagdverbandes NÖ auf "Heute"-Anfrage.

Verbauung, Landwirtschaft & Co.

Laut der nö. Jägerschaft unter Josef Pröll sei einer der Hauptgründe der Mensch. Nämlich durch Verbauung, Landwirtschaft und Freizeitnutzung der Natur. Weitere Faktoren sind das Klima und die Witterung sowie Krankheiten und Beutegreifer.

Um das Aussterben der Wildtierarten zu verhindern, lädt Pröll jetzt Land- und Forstwirtschaft sowie Agrarpolitik am 10. Oktober zum ersten "Niederwildgipfel". Gemeinsam sollen Möglichkeiten diskutiert und erarbeitet werden, die ein Leben für Fasan, Feldhase & Co. langfristig ermöglichen.

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