Strache: "Stadtwache und Gratis-Parkpickerl"

Bild: Helmut Graf

Heinz-Christian Strache ist bei der Wien-Wahl im Oktober der Herausforderer von Bürgermeister Häupl. "Heute" sprach mit dem FP-Chef über Wahlziele, Wahlkampfthemen und Steuerreform.

Heinz-Christian Strache ist bei der Wien-Wahl im Oktober der Herausforderer von Bürgermeister Häupl. "Heute" sprach mit dem FP-Chef über Wahlziele, Wahlkampfthemen und Steuerreform.

"Heute": Sind Sie mit dem Wahltermin zufrieden?

Strache: Nein, der Termin zeigt, dass Häupl an seinem Sessel festklebt, bis er in Pension geht. Er ist ein amtsmüder, grantelnder Despot, der beim Wahlrecht und im Stadtschulrat (Häupl lehnte den FP-Vize ab, Anm.) eine Demokratisierung verhindert. Wir hätten lieber sofort gewählt. Die Wiener sind angewidert von der rot-grünen Arroganz.

"Heute": Wann beginnt Ihr Wahlkampf?

Strache: Ich bin immer im Wahlkampfmodus.

"Heute": Ihr Wahlziel?

Strache: Häupl und Vassilakou in Pension zu schicken. Die SPÖ unter 40 Prozent zu drücken, selber über 30 Prozent zu kommen.

"Heute": Sie wollen Bürgermeister werden. Würden Sie etwas rückgängig machen, was Rot-Grün beschlossen hat?

Strache: Das Parkpickerl flächendeckend einführen, aber für Wiener kostenlos machen. Zahlen würden nur die Nicht-Wiener, denen man am Stadtrand Parkmöglichkeiten geben muss. Außerdem: mehr Polizisten in den Öffis. Wenn die Innenministerin die 1.000 zusätzlich versprochenen Polizisten für Wien nicht schafft, führen wir eine Stadtwache ein. Ich würde auch einen Asylstopp von der Innenministerin einfordern. Wien muss die Asylquote nicht immer übererfüllen.

"Heute": Im Bund wird gerade die Steuerreform verhandelt. Was erwarten Sie sich davon?

Strache: Es wird nur von neuen Steuern geredet. Die Ersparnis wird nur 10 bis 30 Euro pro Person und Monat betragen, befürchte ich. Die werden den Bürgern woanders wieder weggenommen. Wir sind gegen neue Steuern.

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