Stranzl ist sauer: "Werde nicht gebraucht"

Russland-Legionär Martin Stranzl platzte nach seiner Nicht-Nominierung für das Länderspiel gegen Spanien der Kragen. Er sieht sich wie auch Andreas Ivanschitz ungerecht behandelt und fordert von Teamchef Didi Constantini mehr Aufrichtigkeit.

Wie Andreas Ivanschitz war auch Martin Stranzl lange Zeit ein Fixposten im ÖFB-Team. Nun scheint der Burgenländer trotz überstandener Knieverletzung nicht im Kader für das Spanien-Spiel auf. Das Argument des Teamchefs, niemanden aus dem Team entfernen zu wollen, lässt Stranzl nicht gelten: "Eine Linie hat er eigentlich nur bei Andi und mir", sagte er gegenüber der APA.

Stranzl fordert von Constantini eine Klarstellung. "Er sollte so ehrlich sein und sagen, dass er mit anderen Spielern plant. Dann gibt es nicht vor jedem Spiel ein Theater", so der Verteidiger. Er hat nach Verletzungsproblemen wieder einen Stammplatz bei Spartak Moskau erkämpft. Der Burgenländer stellte klar, auch unter Constantini auflaufen zu wollen. Ob ihn dieser nach der eindeutigen Aussage wieder so bald einberuft, ist allerdings fraglich.

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