Strebinger erklärt, warum Stars über WM-Ball lästern

Stars kritisieren den WM-Ball "Telestar 18". "Heute" fragte bei Rapid-Goalie Richard Strebinger nach, was hinter der Kritik steckt.

Die WM-Endrunde steht vor der Tür. Fußballfans sind voller Vorfreude, füllen die Biervorräte und wintern den Griller aus. Für die Fußball-Stars laufen hingegen die letzten Vorbereitungen auf den Showdown. Für sie geht es in Russland um alles.

Aus Goalie-Kreisen ist Jammern zu vernehmen. Viele von ihnen empfinden anstatt Vorfreude Angst vor Flatterbällen. Schuld ist der Ball.

"Er flattert stark, könnte besser sein", sagt Marc-Andre ter Stegen. "Er ist wirklich merkwürdig", meint David de Gea. "Unmöglich, ihn einzuschätzen - wir sehen bei der WM sicher 35 Tore aus der Distanz", glaubt Pepe Reina.

Gemeint ist der neue "Telestar 18" von Adidas.

Strebinger klärt für "Heute" auf



"Heute" fragte bei Richard Strebinger nach. Der Rapid-Schlussmann und frischgebackene Team-Goalie pariert das Spielgerät täglich im Training. "Also ich finde den Ball nicht so schlimm, habe mich darauf eingestellt", erklärt er.

Warum dann die Kritik? "Ter Stegen spielt in Spanien, De Gea in England, Reina in Italien - diese Ligen haben eigentlich den Ball von Nike und der flattert am wenigsten. Ich bin aber sicher, diese Klassegoalies halten auch den Telestar, wenn sie einmal intensiv damit trainiert haben."

Apropos: Wer ist aktuell der beste Torhüter? "Oblak ist stark, er ist aber nicht bei der WM. Wenn er fit wird, ist es dort immer noch Neuer, knapp vor De Gea", sagt Strebinger. "Hut ab aber auch vor Buffon. Mit 40 Jahren noch diese mentale und körperliche Stärke zu haben, ist beeindruckend. Er war als Jugendlicher mein großes Vorbild."

(Heute Sport)

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