Streit um Kurzarbeit bei Laudamotion

Bei Laudamotion wird weiter gestritten.
Bei Laudamotion wird weiter gestritten.Bild: picturedesk.com/APA
Seit Tagen ist der Arbeitskampf bei Laudamotion im Gange. Das Unternehmen umgeht die Gewerkschaft und will Kurzarbeit mit Mitarbeitern einzeln ausverhandeln.
Seit Monaten liefern sich die Gewerkschaft und Laudamotion einen Machtkampf. Die Gewerkschaft wirft der Fluglinie vor, Sozialdumping zu betreiben und Arbeitsrechte mit Füßen zu treten. Nun wird um die Umsetzung der Kurzarbeit gestritten.

Die Fluglinie, die nach dem Ausstieg von Niki Lauda von der Billigfluglinie Ryanair übernommen wurde, will wie von der Regierung angeregt, ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Dies geschieht allerdings nicht über Gewerkschaft und Betriebsrat, den das Unternehmen nicht anerkennt, sondern in Einzelvereinbarungen mit jedem der rund 550 Mitarbeiter.

Die Gewerkschaft bietet Verhandlungen an, pocht aber auf Einhaltung des Arbeitsrechts. Auch die Pilotengewerkschaft Cockpit plädiert für sozialpartnerliche Verhandlungen mit dem Betriebsrat.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.In einem offenen Brief an Regierungsvertreter und Medien haben sich nun jedoch Laudamotion-Piloten für die Annahme der Einzelvereinbarungen mit dem Unternehmen ausgesprochen. Sie werfen der Gewerkschaft vor, einen "Machtkampf auf dem Rücken der Piloten" auszufechten.

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