Streiter sieht Image-Schaden für die Bundesliga

Bild: GEPA picturers

Der FC Wacker Innsbruck ist seit Mittwoch neues Tabellenschlusslicht in der Fußball-Bundesliga. Ein großes Problem haben die nun einen Zähler hinter dem FC Admira Wacker Mödling zurückliegenden Tiroler mit der neuen Situation aber nicht. "Es war nur ein kleiner Dämpfer, und den haben wir schnell verarbeitet", sagte Wacker-Trainer Michael Streiter am Donnerstag im Trainingslager in Side.

mit der neuen Situation aber nicht. "Es war nur ein kleiner Dämpfer, und den haben wir schnell verarbeitet", sagte Wacker-Trainer Michael Streiter am Donnerstag im Trainingslager in Side.

Der besprach die Sache kurz mit der Mannschaft. "Wenn ich dann die Trainingsleistung heute am Platz gesehen habe, sieht man einfach, dass die Sache bei den Spielern im Kopf nicht präsent ist", meinte Streiter. Statt mit zwei Punkten Vorsprung auf die Admira gehen die Innsbrucker nun mit einem Zähler Rückstand als Letzter in die ausstehenden 15 Saisonspiele. "Wir hätten auch als Vorletzter Spiele gewinnen müssen", sah der 48-Jährige die Übernahme der "Roten Laterne" nicht so schlimm. "Wir haben 15 Spiele Zeit, um uns selbst aus dieser Situation zu befreien."

Die Entscheidung des Ständig Neutralen Schiedsgerichts, den ursprünglich von der Bundesliga verhängten Abzug von acht Punkten auf fünf Zähler zu verringern, missfiel Streiter. "Das ist eine typisch österreichische Lösung, nicht Fisch, nicht Fleisch", betonte der Tiroler.

Imageschaden für die Liga

Für ihn gebe es durch das Urteil wieder einen großen Imageschaden für die Liga. "Das Nationalteam und die Mannschaften in den europäischen Ligen haben im Herbst viel für das Ansehen des österreichischen Fußballs getan. Dann kommt leider wieder so etwas. Mich stört extrem, dass man nie eine klare Linie hat", ärgerte sich Streiter.

Die Spieler wirkten jedenfalls im Training nicht betrübt. "Wir haben damit rechnen müssen. Für mich macht es keinen Unterschied, weil die zwei Punkte Vorsprung wären auch noch nicht der sichere Klassenerhalt gewesen", schilderte Lukas Hinterseer seine Sicht der Dinge. Das Thema sei schon wieder abgehakt. Noch nicht abgehakt ist die Zukunftsentscheidung des 22-jährigen Stürmers, die noch immer offen ist.

Vuleta und Jevtic verletzt

Während Streiter Hinterseer - zumindest noch - zur Verfügung hat, gibt es im Tiroler Lager zwei verletzungsbedingte Problemkinder. Stjepan Vuleta macht eine Oberschenkelverletzung zu schaffen, eine MR-Untersuchung am Montag nach der Rückkehr aus dem Trainingslager soll Klarheit schaffen. Zudem hat sich mit Darko Jevtic die zweite Basel-Leihgabe am Donnerstag im Training das Knie ausgedreht. Wie lange der Mittelfeldspieler pausieren muss, war noch nicht klar.

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