Strengere Kontrollen für Fiaker gefordert

Fiakerpferde schwitzen vorm Steffl
Fiakerpferde schwitzen vorm StefflBild: Sabine Hertel
Der Wiener Tierschutzverein begrüßt die strengen Regelungen der Stadt Wien. Jedoch wären das nur "Verbesserungen auf dem Papier".

Seit dem Ende des vergangenen Jahres gelten strengere Regeln für Fiaker. So wurden Bestimmungen des vom Wiener Landtag beschlossenen Fiaker- und Pferdemietwagengesetzes bestätigt, etwa, dass "hitzefrei" zulässig ist. Zudem darf ein Zugpferd generell nur mehr an 18 Tagen im Monat für die Fiakerfahrt eingesetzt werden. Auch das Auffahren auf die Standplätze ist nur zu gewissen Zeiten, nämlich von 11.00 bis 22.00 Uhr, gestattet.

Dem Wiener Tierschutzverein ist das aber offenbar zu wenig. In einer Aussendung wird mitgeteilt, dass man sich zwar über die strengeren Regelungen freue, die Situation dadurch aber nicht verbessert werden würde. "Denn wenn nicht flächendeckend und genau kontrolliert wird, verlaufen neue Vorschriften im Sand", so WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic.

Der Tierschutzverein fordert neben den Regelungen auch strengere Kontrollen. Gleichzeitig spricht man sich erneut für ein Fahrverbot für Fiaker in der Innenstadt aus. Alternative Strecken wären beispielsweise die Prater Hauptallee oder Heurigengegenden. (slo)

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