Strolz glaubt an vorgezogene Neuwahlen

Matthias Strolz hat eigene Prognosen für die politische Zukunft Österreichs.
Matthias Strolz hat eigene Prognosen für die politische Zukunft Österreichs.Bild: picturedesk.com
Der Neos-Gründer äußerte sich in einem Interview über den Ausgang der Wahl. Er sieht die Zukunft skeptisch.
Eigentlich sollte erst wieder in fünf Jahren der Nationalrat gewählt werden. Daran glaubt der Ex-Politiker und Neos-Gründer Matthias Strolz nicht. Er erwarte sich jedoch keine Regierung, welche diese Periode überstehen würde – und zwar egal in welcher Konstellation.

Im Interview mit der APA meint er zudem, dass er SPÖ und ÖVP wünsche, dass sie sich neu erfinden, "und zwar im vatikanischen Sinn, an Haupt und Gliedern". Er glaubt aber, dass es künftig vier bis sechs Großparteien geben wird, die immer wieder in Regierung aber auch in der Opposition sein werden. Dies sei ein "selbstreinigender Prozess der Demokratie".

"Kleiner Wahlkampf"

Ein Comeback in die Politik könnte sich Strolz übrigens zwar vorstellen, jedoch nicht in den nächsten Jahren. Die Vaterrolle sei ihm derzeit zu wichtig. Aktuell tourt er mit seinem Buch "Sei Pilot deines Lebens" durch das Land. Strolz meint, dass fühle sich ein wenig wie ein "kleiner Wahlkampf" an.

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