Stromausfall legte Delta Airlines weltweit lahm

Bild: Reuters

Eine nicht alltägliche Ursache hatte die Absage von Hunderten Flügen der amerikanischen Fluglinie Delta Airlines. Ein Stromausfall in der Konzernzentrale in Atlanta legte das komplette Computersystem lahm. Weltweit konnten zunächst keine Flüge der Airline starten.

Gegen 8.30 Uhr (MEZ) legte ein Stromausfall die Konzernzentrale und somit kurzzeitig die ganze Fluglinie lahm. Check-In-Terminals auf Flughäfen, die Website und Anzeigen auf Flughäfen fielen aus, das Boarding war nicht möglich. Das Flugstatussystem zeigte irrtümlicherweise an, dass Flüge pünktlich sind, obwohl sie nicht starten können. Ein Chaos war die Folge.

Das Unternehmen warnte vor langen Wartezeiten. Vor den Delta-Schaltern rund um den Globus bildeten sich zahlreiche Warteschlangen. Zunächst konnten gar keine Flugzeuge starten. Am Nachmittag wurde der komplette Stopp aller Maschinen aufgehoben, eine begrenzte Zahl an Maschinen durften abheben. 360 Flüge wurden definitiv abgesagt und vorerst 1.260 von rund 6.000 geplanten durchgeführt.

Auswirkungen noch tagelang spürbar

Die zweitgrößte Fluggesellschaft der Welt, die Ziele in Deutschland und Zürich anfliegt, entschuldigte sich bei den Reisenden für die Unnannehmlichkeiten. Die Auswirkungen der Panne werden wohl noch tagelang spürbar sein. Das Unternehmen bietet weltweit insgesamt rund 5000 Flugverbindungen am Tag an.

Im Juli 2016 hatte ein Stromausfall die Fluglinie Southwest Airlines lahmgelegt, im Vorjahr war United Airlines zweimal betroffen.

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