Superfoods: Die Top 6 des Frühlings

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Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Nase kitzeln, die Blumen anfangen zu blühen und die Temperaturen steigen, dann ist endgültig der Frühling bei uns angekommen. Doch wie jedes Jahr fühlen sich nach dem kalten Winter viele noch schlapp und werden von der typischen Frühjahrsmüdigkeit geplagt. Daher zeigen wir Ihnen sechs Superfoods, die Ihnen neue Energie verleihen.

 
Nach dem Winterschlaf braucht der Körper Hilfe. Trotz zahlreicher Sonnenstunden und viel Wärme werden viele Menschen von Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit geplagt. 

Die Ursachen für die bekannte sind allerdings noch nicht geklärt. Wissenschafter und Ärzte vermuten, dass bioklimatische Einflüsse, Vitamin- und Mineralstoffmangel und zu wenig Ultraviolettbestrahlung des Körper während der kalten Jahreszeit Schuld an der gesellschaftlichen Schlappheit sind. 

Vitaminbar auffüllen

Neben an der frischen Luft und reichlich Flüssigkeitszufuhr, sollte man auch die körpereigene Vitaminbar wieder auffüllen. 

Vergessen Sie aber ungesunde Präparate und holen Sie sich den nötigen Energieschub aus dem hauseigenen Gemüsegarten. Wir verraten Ihnen die Top 10 Superfoods des Frühlings, die Sie zum Stehaufmännchen machen. 

Zuckerschote

Die jungen, noch nicht ausgereiften Erbsen sind nicht nur zarter, sondern auch süßer. Das macht die Zuckerschote aber keineswegs ungesund. Vergleicht man sie mit einem Schokoriegel, dann hat die Schote nur dreizehntel des Zuckergehalts. Zudem enthält das grüne Superfood Karotin und viele Ballaststoffen. Zuckerschotten lassen sich auch roh mit der Schale essen, weshalb man sie ideal als Snack für Zwischendurch naschen kann. 

Verarbeiten Sie die Zuckerschote so frisch wie möglich. Denn der Zucker wird nach der Ernte zu Stärke umgebaut und lässt die Schote mehlig werden. 

Die Zuckerschotte ist reich an Eisen, Kalium, Betacartoin, Ballaststoffen und im Gemüsefach zwei bis drei Tage haltbar. 

Lesen Sie weiter: Zuckerschoten-Rezept

Tortelloni-Steakpfanne mit Zuckerschoten

Zutaten:

250 g Zuckerschoten

4 Stiele Petersilie

400 g Rumpsteak

1 Packung (500 g) Spinat-Ricotta-Tortelloni (Kühlregal)

Salz

2 EL Öl

Pfeffer

100 g Doppelrahmfrischkäse mit Kräutern

Zubereitung:

Zuckerschoten putzen, waschen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Fleisch trocken tupfen, Fett­rand entfernen, Fleisch in Streifen schneiden. Tortelloni in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Abgießen und abtropfen lassen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin in zwei Portionen kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen. Bratsatz mit 400 ml Wasser ablöschen, aufkochen. Zuckerschoten zufügen und ca. drei Minuten köcheln. Petersilie und Frischkäse unterrühren. Tortelloni und Fleisch darunterheben und erhitzen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle: lecker.de 

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Kurkumawurzel

Wer Kurkumawurzeln kennt und sie schon mal geschält hat, weiß, was die markanteste Eigenschaft ist - Sie färbt einfach alles. Das machen sich seit vielen Jahren Menschen in Südostasien für traditionelle Tattoos zunutze. In unseren Breitengraden ist die Wurzel als Gewürz besser bekannt. Im tiefgelben indischen Curry darf Kurkuma auf keinen Fall fehlen. Zusätzlich zu ihrer Färbekraft enthält die Wurzel auch große heilende Stoffe. Sie wirkt entzündungshemmend, krampflösend und immunsimulierend. 

Normalerweise wird Kurkuma als Pulver gehandelt, doch in einigen Reformhäusern oder Asia-Shops findet man auch die ganze Wurzel.

Kurkuma enthält jede Menge ätherische Öle und Kukumin. 

Lesen Sie weiter: Kurkuma-Rezept

Garnelencurry mit Bananen und Kurkuma

Zutaten

1 Stk Banane

2 TL Currypulver

500 g Garnelen

2 TL gemahlener Kurkuma

3 EL Butterschmalz

1 Msp Ingwerpulver

1/4 L l klare Gemüsesuppe

1 Stk Knobauchzehe

2 EL Mehl

1/2 L Bund Petersilie

1 Msp Pfeffer

1 Msp Salz

4 EL Schlagobers

1 TL Zitronensaft

1 Stk Zwiebel  

Zubereitung

Knoblauch und Zwiebel schälen und mit einem scharfen Messer in feine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch mit etwas Ghee oder Butterschmalz in einer passenden Pfanne goldbraun anbraten. Curry, Mehl und den Kurkuma beimengen gut verrühren und kurz mit braten. Die klare Hühnersuppe aufgießen und alles in etwa fünf Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Die Banane abschälen und zerdrücken. Das Gewonnene Mus und Schlagobers in die Currysauce einrühren und mit einem Teelöffel Zitronensaft verfeinern. Anschließend auch noch mit Salz, Pfeffer und Ingwerpulver würzen. Die Garnelen unter fließend kaltem Wasser abwaschen und mit einem Stück Küchenrolle vorsichtig trocken tupfen und 3-4 Minuten mit dem Curry mitgaren. Die frische Petersilie unter fließend kaltem Wasser abwaschen und gut trockenschütteln. Anschließend die Blätter vom Stiel rupfen und in feine Stücke hacken (nicht schneiden). Den heißen Curry in passenden Schalen anrichten und mit der frischen Petersilie appetitlich bestreuen.

Quelle: gutekueche.at

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Keimlinge

Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, dann keimt und sprießt alles. Diese kraftvolle Energie der Natur sollte man nutzen, um die Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen. Keimlinge sind zum Beispiel wahre Nährstoffbomben. Ob Bohnen, Linsen, Soja oder Weizen, die feinen Sprösslinge enthalten oft mehr C-, B- und E-Vitamine, als viele Obst- und Gemüse-Sorten.

Keimlinge kann man ideal zu einem Kartoffelsalat oder auf einer frischen Scheibe Vollkornbrot genießen. Kaufen können Sie die Sprossen im Reformhaus, aber auch im Internet. 

Lesen Sie weiter: Linsen-Rezept

Gefüllte Tomaten mit Linsen

Zutaten

100 g Linsen

1/2 Teelöffel Salz

20 g Ingwer (frisch)

1/4 Teelöffel Kurkuma

Cayennepfeffer

1 EL Butter

1/2 Chilischoten (getrocknet)

1/4 Teelöffel Kreuzkümmel (gemahlen)

2 Prise Kardamom (gemahlen)

1 Töpfchen Koriander

Zitrone (Saft)

6 Tomaten

Pfeffer (frisch gemahlen)

1/2 Bund Dille

Fett (für die Form)

6 EL Crème fraîche

Zubereitung

Für Gefüllte Tomaten mit Linsen zuerst die Füllung vorbereiten. Dafür die Linsen in einem viertel Liter Wasser mit Salz etwa zehn Minuten zubereiten. Ingwer von der Schale befreien, hacken und mit Kurkuma und Cayennepfeffer zu den Linsen geben. Butter erhitzen und die zerbröselte Chilischote, Kreuzkümmel und Kardamom darin anrösten. Mischung zu den Linsen geben. Koriander hacken, unterziehen und die Füllung mit Salz und Saft einer Zitrone nachwürzen. Tomaten abbrausen und einen Deckel davon klein schneiden. Tomaten mit einem Kugelausstecher, bzw einem TL aushöhlen und von innen mit Salz und Pfeffer würzen. Dill hacken und in die Tomaten streuen. Linsenfüllung einfüllen und die Tomaten in eine gefettete ofenfeste Form setzen. Crème fraîche auf jede Tomate geben und mit Dill und Pfeffer überstreuen. Im aufgeheizten Backrohr bei 200 Grad Umluft 170 Grad , Gas Stufe 3 ungefähr 15 bis 20 Min. backen. Gefüllte Tomaten mit Linsen aus dem Backrohr nehmen und servieren.

Quelle: ichkoche.at

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Zitrusfrüchte

Orangen, Zitronen und Grapefruits sind wunderbare Frühlingsboten. Das Obst versorgt den Körper mit Vitamin C und beseitigt Appetitlosigkeit, Reizbarkeit und Müdigkeit. Die Zitrusfrüchte enthalten nämlich eine beträchtliche Menge des Immunsystem stärkenden Vitamins.

Ein absoluter Spitzenreiter in Sachen Superfoods für den Frühling sind die Acerola Kirsche und Camu-Camu, eine südamerikanische Frucht.

Die Acerola-Kirsche schmeckt intensiv säuerlich und hat es wirklich in sich. Mit 1700 mg Vitamin C pro 100 g ist die Frucht der wahrer Star unter den Zitrusfrüchten. 

 
Lesen Sie weiter: Orangen-Rezept

Süßer Orangen-Couscous

Zutaten


1 mittelgroße Orange (200 g)
1 TL (5 g) Zucker
1 Msp. Zimt
30 g Couscous
1/2 TL (2,5 g) Butter oder Margarine
1 TL (7 g) Sultaninen
1 EL (20 g) Magermilch-Joghurt
1/2 TL (3 g) gehackte Pistazienkerne


Zubereitung

Orange halbieren, ein Viertel abschneiden, beiseitelegen. Saft aus der restlichen Orange auspressen. Orangensaft, Zucker und Zimt in einem Topf aufkochen. Couscous unter Rühren zugeben, Topf vom Herd nehmen und zugedeckt ca. 5 Minuten ziehen lassen. 2. Fett unter den Couscous rühren, bei schwacher Hitze 2–3 Minuten dünsten, vom Herd nehmen. Übriges Orangenviertel schälen. Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Sultaninen und Orangenstücke unter den Couscous rühren, in ein Glas geben. Joghurt daraufgeben und mit Pistazien bestreuen.

Quellen: lecker.de

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Kräuterseitling

Er setzt sich an Wurzeln von Pflanzen fest und zieht sich aus der Gastgeberpflanze reichlich Energie und Nährstoffe - somit ein wahrer Schmarotzer. Wegen des Aufwandes bei der Zucht ist er teurer als normale Pilze, doch dafür punktet er bei durch sein festes, sehr aromatisches Fleisch und schmeckt besonders gut, wenn die geschnittenen Scheiben in etwas Butter angebraten werden. 

Der Kräuterseitling benötigt eine sehr saubere Zucht, weshalb er kaum gewaschen oder geputzt werden muss. Zudem ist er reich an Vitamin B 3, B 5, Eiweiß und Ballaststoffen. Gekühlt ist er im feuchten Tuch ca. drei bis vier Tage haltbar. 

 
Lesen Sie weiter: Kräuterseitling-Rezept

Kräuterseitling in veganer Sauce mit Pasta

Zutaten

150 g Kräuterseitlinge

Olivenöl (zum Anrösten)

60 g Zwiebeln

1-2 Stück Knoblauchzehen

1-2 EL Noilly Prat (franz. Vermouth)

100 ml Soja Cousine

1 EL Salbeiblätter (frisch oder getrocknet)

1 EL Petersilie (gehackt)

Salz

Pfeffer

120 g Nudeln (ohne Ei; Pappardelline Limone e Pepe)

Zubereitung

Für die Kräuterseitlinge in veganer Sauce mit Pasta die Kräuterseitlinge putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden. Salbe fein hacken oder zerbröseln. Kräuterseitlinge im heißen Öl goldbraun anbraten. Hitze reduzieren, Zwiebeln dazugeben und glasig andünsten. Mit Noilly Prat aufgießen und einkochen lassen. Soja Cuisine, Knoblauch und Salbei dazugeben und 10 Minuten geschlossen köcheln lassen. Inzwischen die Nudeln nach Anleitung kochen. Pilzsauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den fertigen Nudeln mischen. Vor dem Servieren die Kräuterseitlinge in veganer Sauce mit Pasta mit Petersilie bestreuen.

Quelle: ichkoche.at

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Liebstöckel

Liebstöckel ist dafür bekannt den Fettstoffwechsel positiv zu beeinflussen und die Verdauung anzuregen. Zusätzlich hilft es gegen Magenprobleme und kann daher zu schwerverdaulichem Essen beigemischt werden. 

Liebstöckel ist auch als Maggi-Kraut bekannt, doch gemeinsam hat das Kraut mit der Würzmischung eigentlich nichts. Nur beim Anschneiden verbreitet das Kraut einen ähnlichen Geruch, wie die die bekannte Würze. Das Kraut eignet sich ideal zum Verfeinern von Suppe, Eintöpfen und Soßen, allerdings sollte man es erst zum Schluss hinzufügen. Liebstöckel ist reich an ätherischen Ölen, Karotinoiden und Vitamin C. Gekühlt gelagert hält das Kraut ca. drei bis vier Tage. 
Lesen Sie weiter: Liebstöckel-Rezept

Kartoffeleintopf mit Liebstöckel

Zutaten


1 rote Paprikaschote
500 g Kartoffeln
200 g Karotten
150 g dicke Bohnen (TK)
300 g Selchkarree
2 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
750 ml Gemüsesuppe
1 Bund Liebstöckel


Zubereitung

Paprika vierteln und entkernen. Paprika, Kartoffeln und Möhren schälen. Paprika und Kartoffeln würfeln, Karotten schräg in Scheiben schneiden. Dicke Bohnen unter heißem Wasser abspülen. Das Selchkarree würfeln. Alle Gemüse mit dem Karree im heißen Öl andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen, mit Brühe auffüllen und zugedeckt 10-12 Min. garen. Liebstöckelblätter abzupfen, fein hacken und die letzten 2 Min. in die Suppe geben.

Quelle: lecker.de

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