Svindal und Vonn holen nach Absagen Kristall

Der Abfahrtsweltcup der Saison 2012/2013 geht an Aksel Lund Svindal. Weil das letzte Rennen am Mittwoch beim alpinen Ski-Weltcupfinale auf der Lenzerheide wegen Nebels abgesagt wurde, holte sich der Norweger die Kugel. Nichts wurde es mit Tina Mazes Traum vom Sieg in allen Weltcupwertungen. Weil auch die Damen-Abfahrt gecancelt wurde, ging die Kristallkugel an die verletzte Lindsey Vonn.

Ausgerechnet die Abfahrtskugel, die in seiner Sammlung noch fehlte, ging damit an Svindal mit 58 Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Klaus Kröll. Svindal hat in der laufenden Saison auch bereits die Super-G-Wertung gewonnen. Doch wie gewonnen, so zerronnen, könnte man meinen, wenn man dies in Hinblick auf das Match mit Marcel Hirscher betrachtet.

Immerhin verringerten sich die Chancen des 30-jährigen Svindal auf den Gewinn des Gesamtweltcups. Er hat drei Rennen vor Schluss unverändert 149 Zähler Rückstand auf den Salzburger Hirscher. Donnerstag treten beide im Super-G an, wo die Vorteile auf Svindals Seite liegen. Im Riesentorlauf und Slalom hingegen ist Hirscher Sieganwärter.

Vonn siegt vom Krankenbett aus

Die seit ihrem Sturz im WM-Super-G in Schladming wegen Knieverletzung pausierende Lindsey Vonn hat die sechste Abfahrtskugel ihrer Karriere gewonnen - und das noch dazu en suite. Die US-Amerikanerin profitierte von der nebelbedingten Absage des finalen Rennens am Mittwoch. Die Slowenin Tina Maze hatte damit keine Chance mehr, mit einem Ergebnis in den Top-15 den einen Punkt Rückstand in der Disziplinwertung aufzuholen.

Damit platzte auch der Traum von Maze, als erste Rennläuferin der Geschichte in einer Saison alle Weltcup-Wertungen zu gewinnen. Sie ist bereits Gesamtsiegerin und sicherte sich auch schon die Riesentorlauf-Trophäe. Im Super-G und im Slalom liegt sie voran.

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