Täglich verletzten sich über 90 Fußballer

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Fußballspieler gelten nach Skifahrern und Snowboarden als die verletzungsanfälligsten Hobby-Sportler in Österreicher. Täglich müssen laut Kuratorium für Verkehrssicherheit mehr als 90 Spieler verletzt ins Krankenhaus, im Jahr 2014 waren es insgesamt 37.200.

40 Prozent der im Spital behandelten Verletzungen sind Sehnen- und Muskelverletzungen, etwas mehr als ein Drittel Knochenbrüche und zehn Prozent Prellungen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, denn jeder zweite Verletzte ist jünger als 20 Jahre.

"Fußball spielen zählt nach dem Schifahren zu jener Sportart, bei der sich in Österreich die meisten Menschen verletzen. Das Unfallrisiko ist mit uber 600 Verletzten pro 10.000 Ausubenden sehr hoch und damit ist Fußball eine der Breitensportarten mit dem höchsten Verletzungsrisiko", sagte Klaus Robatsch, Forschungsleiter im Kuratorium fur Verkehrssicherheit (KFV).

Die Experten vom KFV legen den Fußballern nahe, den Fair-Play-Gedanken zu beachten und auf Fouls zu verzichten. Denn ein Drittel der Verletzten gaben an, im direkten Kontakt mit einer Person verletzt worden zu sein. Ein regelmäßiges Training und Aufwärmen vor dem Spiel ist ebenfalls wichtig.

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