Taxler kreisen Uber ein, verhindern Weiterfahrt

Der Uber-Fahrer konnte weder vor noch zurück.
Der Uber-Fahrer konnte weder vor noch zurück.Bild: Leserreporter

Der Konkurrenzkampf zwischen dem Fahrtendienst Uber und den Wiener Taxlern ging vors Gericht. Einige beschließen nun die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Die Taxi-Vermittlung "Taxi 40100" klagte den Fahrtendienst Uber, weil dieser permanent gegen die Wiener Taxi-Ordnung verstoßen habe.

Das Handelsgericht Wien sprach eine einstweilige Verfügung gegen Uber aus - am Donnerstag um 00.00 Uhr musste der Fahrtendienst seinen Betrieb in Wien abstellen.

Am Freitagabend gab Uber in einer Aussendung bekannt, dass man die Prozesse der geforderten Richtlinien angepasst hätte und der Betrieb in Wien wieder aufgenommen wurde.

Uber-Fahrer in Wiener Innenstadt eingekesselt

Einige Wiener Taxifahrer hatten von der ganzen Sache wohl die Nase voll. Am späten Freitagabend kreisten laut einem Augenzeugen etwa fünf Taxis ein Uber-Fahrzeug ein.

Der Lenker soll quasi eingekesselt worden sein - er konnte weder vor noch zurück mit seinem Auto. Die Taxler sollen ihren Konkurrenten offensichtlich an der Weiterfahrt gehindert haben.

Sowohl der Fahrtendienst Uber, als auch die Wiener Taxiinnung waren für eine Stellungnahme am Samstag nicht erreichbar. (mz)

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