Terror: Doskozil will Heer aufrüsten - Offiziere daf...

Nach den Terroranschlägen in Brüssel will der neue Verteidigungsminister das Bundesheer aufrüsten. Mit einem "Sicherheitspaket" will Hans Peter Doskozil (SPÖ) mit Hans Jörg Schelling (ÖVP) um mehr Geld verhandeln, wie das Ö1-"Morgenjournal" berichtete. Als "absolut berechtigt" bezeichnet der Präsident der österreichischen Offiziersgesellschaft, Erich Cibulka, Doskozils Forderungen im Ö1-Interview.

Nach den (SPÖ) mit Hans Jörg Schelling (ÖVP) um mehr Geld verhandeln, wie das Ö1-"Morgenjournal" berichtete. Als "absolut berechtigt" bezeichnet der Präsident der österreichischen Offiziersgesellschaft, Erich Cibulka, Doskozils Forderungen im Ö1-Interview.

Doskozil will den Sparkurs im Bundesheer endgültig beenden. Auf seiner Wunschliste stehen demnach mehr gepanzerte Fahrzeuge, Aufstockung der "Black Hawk"-Hubschrauberflotte, mehr ABC-Abwehr, Nachtsichtgeräte, Schutzwesten und Kampfhelme, sowie zusätzliche Drohnen und Geräte zur Dronenabwehr. Weiters soll mehr Geld für die Sanitätseinrichtungen fließen. 
Der Sparkurs der letzten Jahre hätte zu "Fähigkeitsdefiziten" für das Heer geführt, so Doskozil. "Dem islamistischen Terror darf man keinen Fußbreit nachgeben. Die Sicherheitsorgane in Österreich arbeiten eng zusammen, um die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen", sagte Doskozil nach den Attentaten und fügt hinzu: "Terrorismusabwehr ist die große sicherheitspolitische Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen müssen."

Offiziere dafür

Cibulka begrüßt die Forderung nach mehr Geld, Personal und besserer Ausrüstung: "Wir haben seit Jahren dasselbe Lied gesungen", so Cibulka. In den vergangenen zehn Jahren seien 2 Mrd. Euro zu Lasten des Bundesheeres eingespart worden: "Das merkt man jetzt. Es gehlt an allen Ecken und Enden".

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) will demnächst mit dem Finanzminister um mehr Geld verhandeln – und geht mit einem "Sicherheitspaket" in die Gespräche mit Hans Jörg Schelling (ÖVP). Das berichtet das Ö1-"Morgenjournal" am Donnerstag. Den Sparkurs seines Vorgängers Gerald Klug hatte Doskozil ja bereits für beendet erklärt und das Ziel vorgegeben, die Einsatztruppen des Heeres fast zu verdreifachen. Auf Doskozils Wunschliste stehen nun laut "Morgenjournal" außerdem mehr gepanzerte Fahrzeuge, Aufstockung der "Black Hawk"-Hubschrauberflotte, mehr ABC-Abwehr, Nachtsichtgeräte, Schutzwesten und Kampfhelme, sowie zusätzliche Drohnen und Geräte zur dronenabwehr. Der Sparkurs der letzten Jahre hätte zu "Fähigkeitsdefiziten" für das Heer geführt, so Doskozil. - derstandard.at/2000033551700/Doskozil-geht-mit-Wunschliste-in-Budget-Verhandlungen

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